Archiv für die Kategorie: “Video Disk Recorder VDR”
Bei vdrTube handelt es sich um ein Perl-Skript mit welchem man VDR-Aufnahmen in Flash-Videos konvertieren kann. Nebenbei wird auch gleich eine html-Seite gebaut, sodass man prinzipiell die Aufnahmen seines VDRs über das Web anschauen kann. Ich selbst hab es leider noch nicht ausprobieren können, das kleine Beispiel sieht aber schon einmal vielversprechend aus. Danke an alle Beteiligten.
Zum Announce-Beitrag im VDR-Portal.
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Man nehme: Ein Koaxialkabel (mind. 50 cm), ein scharfes Cutter-Messer und eine kleine Portion handwerkliches Geschick. Zunächst muss man die richtigen Maße für seine selbstgebastelte Antenne herausfinden. Diese richten sich nach der jeweilig kleinsten UHF-Frequenz. Für den Raum Dresden sieht das folgendermaßen aus:
Die kleinste Frequenz ist 538 MHz (MDR, BR, rbb, WDR). Da jeder UHF-Kanal eine Bandbreite von 8MHz hat, ist die untere Grenzfrequenz somit 538-(0,5×8) MHz = 534 MHz. Lambda errechnet sich aus c/f…also für dieses Beispiel 0,5614. Die Länge des Massegeflechts sollte 0,95xLambda/4, die des Innenleiters 0,97xLambda/4 sein.
Damit ergibt sich für die Masse eine Länge von rund 13,3cm und für den Innenleiter 13,6cm.
Als Koaxialkabel nimmt man am besten ein fertiges normales Antennenkabel. Diese sind nicht teuer und haben den Vorteil, dass die Stecker bereits am Kabel angebracht sind. Nun sucht man sich das Ende mit “dem Weibchen”. Von dieser Seite aus misst man 14cm ab. An dieser Stelle beginnt man schön V-O-R-S-I-C-H-T-I-G den Plastemantel einzuritzen. Dabei am besten viel Zeit lassen und schön sorgfältig arbeiten. Das unter dem Mantel liegende Drahtgeflecht sollte nicht beschädigt werden. Hat man die Plasteschicht durchtrennt, kann man den Mantel sehr leicht abziehen und das Drahtgeflecht freilegen. Dieses muss man jetzt über den verbliebenen Mantel “überstülpen”. Hat man einen passenden Schrumpfschlauch zur Hand, kann man mit diesem das nun doch recht locker sitzende Drahtgeflecht fixieren. Nun ritzt man das freigewordene Dielektrikum analog zum Mantel ein, zieht es vom Innenleiter und legt es somit frei. Abschließend stutzt man die entstandene Antenne auf die vorher berechneten Maße (Masse und Innenleiter) zurecht.
Wer mit meiner Anleitung nichts anfangen kann, der schaut am besten auf www.vdr-wiki.de - dort gibts das Original mit ein paar anschaulichen Bildern.
Bei mir hat diese selbstgebastelte Antenne sehr gute Empfangsergebnisse erziehlt. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass ein derartiges Modell keinen Stromanschluss benötigt.
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Während heute morgen die Sendersuche auf dem VDR noch erfolglos blieb, erhalte ich nun folgende erfolgversprechende Ausgabe:
tune to: :538000:I999B8C999D999M999T999G999Y999:T:27500:
MDR SACHSEN(ARD)
rbb Brandenburg(ARD)
WDR Köln(ARD)
Bayerisches FS(ARD)
Network Name ‘TSI/MDR 2.1′
tune to: :594000:I999B8C999D999M999T999G999Y999:T:27500:
3sat(ZDFmobil)
Doku/KiKa(ZDFmobil)
ZDF(ZDFmobil)
Network Name ‘ZDF’
tune to: :618000:I999B8C999D999M999T999G999Y999:T:27500:
Das Erste(ARD)
EinsFestival(ARD)
arte(ARD)
Phoenix(ARD)
Network Name ‘TSI/MDR 1.1′
dumping lists (11 services)
Done.
11 Sender werden gefunden. Der Emfpang ist jedoch trotz externer vor dem Fenster stehender Antenne mit variabler aktiver Verstärkung eher durchwachsen. Diesen könnte man möglicherweise mit einer DVB-T Antenne “Marke Eigenbau” stark verbessern. Eine Anleitung dafür gibt es im VDR-Wiki oder auf www.qxm.de. Die Bildqualität ist dem ersten subjektiven morgentlich-verschlafenen Urteil nach zu urteilen mindestens so gut wie von der Analogtuner der PVR-350 - eher besser.
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In Dresden hat man noch nicht einmal mit der Ausstrahlung von DVB-T begonnen, da beginnt man schon mit den Überlegungen zum Nachfolgestandard. Passend zum Nachfolger für DVB-S wird der Nachfolger vom DVB-T-Standard “DVB-T2” heißen. Da DVB-S2 momentan nach über einem Jahr noch so gut wie gar nicht gesendet wird, kann man davon ausgehen, dass sich auch der DVB-T Nachfolger eher schleppend durchsetzen wird. Obwohl die Standardisierung von DVB-T2 noch lange nicht abgeschlossen ist, wird offiziell frühestens im Jahr 2009 mit einer Einführung in Deutschland gerechnet. Diese Prognose ist meiner Meinung nach etwas zu optimistisch.
Größte Neuerung wird die effektivere MPEG4/H.264 Komprimierung sein. Damit wären bei der Nutzung der gleichen Frequenzen doppelt so viele Kanäle bei größerer Qualität möglich. Zudem wird auch HDTV angeboten werden können. Der Wechsel bei der Komprimierung von MPEG2 zu MPEG4 hat jedoch zur Folge, dass die bisherigen DVB-T Empfangsgeräte nutzlos werden. Wenigstens will man darauf achten, dass die bisherigen DVB-T Umsetzer auch für die Ausstrahlung von DVB-T2 genutzt werden können.
Ungeklärt ist nach wie vor die Frage, ob der für alle DVB Verbreitungswege geplante “CPCM-Kopierschutz” zum Einsatz kommen soll. CPCM soll es den Inhalteanbietern ermöglichen, die volle Kontrolle über die ausgestrahlten Inhalte zu erhalten. Angefangen von dem bloßen Zugriff auf bestimmte Sendungen bis hin zur Festlegung der Nutzungsdauer, dem Blockieren von Aufnahmen auf DVD oder Festplatte bis hin zur Einschränkung der geographischen Nutzbarkeit mit integrierten GPS Empfängern soll vieles möglich sein. Leider ist es eher fraglich, ob so innovative Projekte wie der VDR unter diesen Bedingungen überleben könnten. Will jedoch das terrestrische Digitalfernsehen im Vergleich zu den anderen digitalen Übertragungsarten (DVB-S, DVB-C, DVB-H) konkurrenzfähig bleiben, wird man zumindest um die Grundverschlüsselung nicht herumkommen.
Jaja…die schönen neuen Möglichkeiten der digitalen Welt. Während man auf der einen Seite mit besserer Qualität und hochauflösenden Bildern lockt, kann man auf der anderen Seite von der nun technisch möglichen Bevormundung des Nutzers nicht die Finger lassen. Dass die - langfristig gesehen - flächendeckende Verschlüsselung kommen wird, ist für mich gerade im Hinblick auf die “europäische Gesamtsituation” nur eine Frage der Zeit. Dass ich aber zudem noch vorgeschrieben bekommen soll, was ich mit dem gesendeten Material alles nicht machen darf, halte ich für unverschämt. Da kann man nur noch hoffen, dass der Nutzer letztendlich am längeren Hebel sitzt und den sogenannten “Inhalteanbietern” mit seinem, den restriktiven Angeboten angepassten, Nutzungsverhalten zeigt, was er davon hält…wäre nicht das erste Mal.
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Neulich hatte ich ja die Möglichkeit an einem DVB-T Infostand, jemanden der sich mit DVB-T auskennen sollte mit Fragen zum Thema zu durchlöchern. Ich habe mir natürlich nicht alles wortwörtlich gemerkt bzw. mitgeschrieben. Ich versuche dennoch die Antworten des Herrn Experten, dessen Namen ich leider vergessen habe, eingermaßen exakt wiederzugeben. Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Warum startet DVB-T in Dresden erst in diesem Jahr?
Man musste sich bereits 2004 für einen Start-Standort entscheiden. Da die Region Halle/Leipzig durch ihre geographische Lage mit vergleichsweise wenig Aufwand mehr Zuschauer erreicht, hat man sich letztendlich gegen Dresden als Startregion für DVB-T entschieden.
- In welchen Regionen startet DVB-T zum 23.07.2007 in Mitteldeutschland?
In Dresden, Löbau, Chemnitz, Erzgebirge, Vogtland, Gera und dem Altenburger Land.
- Was passiert mit den bisherigen terrestrischen analogen TV-Sendern?
Da DVB-T die bisher von analogen Sendern belegten Frequenzen nutzt, werden die momentan analog empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF, MDR) zum 23.07.2007 abgeschaltet. Das noch nicht über DVB-T abgestrahlte jeweilige Regionalfernsehen wird weiterhin analog empfangbar bleiben. Ob sich die Regionalsender ebenfalls für DVB-T entscheiden kann ich nicht sagen - sicherlich ist das auch eine Kostenfrage. Genaue Zahlen zu den Kosten sind mir nicht bekannt bzw. darf ich nicht sagen.
- Welche Sender werden zum Start von DVB-T digital empfangbar sein?
ARD, ZDF, MDR (mit jeweiligem Regionalprogramm), Arte, 3sat, rbb, Phoenix, KiKa, WDR, BR und EinsFestival.
- Werden in Zukunft auch private Sender (RTL, Sat1, Pro7…) über DVB-T empfangbar sein?
Vor einigen Jahren noch haben die jeweiligen Landesmedienanstalten einen Teil der DVB-T Sendekosten für die Privaten übernommen. Auf Drängen der Kabelnetzfirmen Deutschlands ist diese Praxis von Brüssel im November 2005 jedoch als “unzulässige Bevormundung” gerichtlich untersagt worden. Somit müssten die Privaten die Kosten für den Einstieg in DVB-T komplett selbst übernehmen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dies in Zukunft geschehen wird.
- Mir ist bekannt, dass DVB-T schon aus Gründen der geringeren Bitrate qualitativ schlechter ist, als DVB-S oder DVB-C. Da technisch bis zu 30 verschiedene Sender möglich sind, diese aber momentan in keiner Region voll ausgeschöpft werden, könnte man doch die Bitrate und damit auch die Qualität erhöhen?!
Qualitativ kann man (also der Experte) DVB-T nicht von anderen digitalen TV-Übertragungsarten unterscheiden…(persönliche Anmerkung: Ich schon! ;-))
- Gibt es auch bei DVB-T derzeit Überlegungen zur Grundverschlüsselung?
Technisch ist das sicherlich machbar. Bei den öffentlich-rechtlichen wird es das aber eher nicht geben. Zwar besteht die technische Möglichkeit der Grundverschlüsselung als Ersatz für das bisherige GEZ-Modell, jedoch sind dort die Strukturen für eine derartige Umstrukturierung zu festgefahren - eine Grundverschlüsselung wäre sowohl in der Bevölkerung, als auch in den zuständigen Landesmedienanstalten nur schwer durchzusetzen. Sollten die Privaten in Zukunft in DVB-T investieren, wäre eine teilweise Verschlüsselung einzelner Kanäle denkbar.
- Welche Geräte können Sie für den DVB-T Empfang empfehlen?
Wir von der “Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland” dürfen daher keine Marken nennen. Die momentan erhältlichen Geräte sind aber preisgünstig und auf technisch hohem Niveau. Ein mobiles DVB-T Empfangsgerät erhält man schon für unter 200 Euro.
- Wird es bis zum offiziellen Start eine Testphase geben?
Eine offizielle Testphase gibt es nicht. Sicherlich wird das digitale Fernsehen bis zum Start zu Testzwecken ab und zu aufgeschaltet. Dies wird aber jeweils nur kurzfristig geschehen. Wer bereits jetzt ein entsprechendes Empfangsgerät besitzt, wird also mit etwas Glück bereits vor dem 23.07. kurzzeitig DVB-T empfangen können.
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