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	<title>blechBlog - Nichts ist unblogbar! &#187; Reisen</title>
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		<title>Korsika &#8211; Gebirge im Meer</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 16:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einer eine Reise tut &#8211; dann kann er was erzählen. Und das mache ich jetzt ganz einfach mal: Es ist wieder an der Zeit für einen (leicht verspäteten) Beitrag für meine Urlaubs-Kategorie. Ein Reiseführer Wenn wir ein Land bereisen &#8211; dann nur mit einem guten Reiseführer. Nach eingehender Recherche haben wir uns für den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--><br />
Wenn einer eine Reise tut &#8211; dann kann er was erzählen. Und das mache ich jetzt ganz einfach mal: Es ist wieder an der Zeit für einen (<a href="http://blog.blechkopp.net/allgemein/den-versprochenen-urlaubsbericht-4942/">leicht verspäteten</a>) Beitrag für meine <a href="http://blog.blechkopp.net/artikel/reisen-urlaub/">Urlaubs-Kategorie</a>.</p>
<p><strong>Ein Reiseführer</strong></p>
<p>Wenn wir ein Land bereisen &#8211; dann nur mit einem guten Reiseführer. Nach eingehender Recherche haben wir uns für den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3834289590/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3834289590&amp;linkCode=as2&amp;tag=blechblog-21">MICHELIN</a> (auch &#8220;Der Grüne Reiseführer&#8221; genannt) entschieden. Nicht nur der Titel ist edel, sondern auch der Preis. Hier hilft es, sich nach gebrauchten Exemplaren umzuschauen. Wir waren damit sehr zufrieden. Inhaltlich auf dem Niveau vom immer wieder guten &#8220;Lonely Planet&#8221; aber mit besseren Karten und schönen Bildern. Vor allem die kleinen Städtetouren sind sehr empfehlenswert.</p>
<p><strong>Der Weg ist das Ziel</strong></p>
<p>Das Auto zählt bei der Fahrt in den Urlaub ab einer gewissen Wegstrecke heutzutage nicht unbedingt zu den populärsten Fortbewegungsmitteln. Dabei bringt die Wahl des Autos durchaus einige Vorteile. Die modebewusste Frau kann problemlos den Inhalt des gesamten! Kleiderschranks in der einen Hälfte des Kofferraums verstauen, und der ambitionierte Hobbyfotograf packt in die andere Hälfte sein gesamtes! Foto-Equipment. Kenner der Geographie werden jetzt vermutlich den Einwand bringen, dass Korsika doch eine Insel wäre und dadurch nur schwer mit dem Auto erreicht werden kann. Korrekt! Aber: Genau für solche Problemfälle hat man die Fähren erfunden, mit denen man (wer hätte das gedacht) auch seinen fahrbaren Untersatz transportieren lassen kann. Während in Bezug auf das Platzangebot das eigene Auto ganz klare Vorteile gegenüber dem Flieger offenbart, muss man bei den Kosten schon etwas genauer hinschauen. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Wegstrecke von 1050 km (Dresden-&gt;Genua). Das am Stück zu fahren ist (auch bei zwei sich abwechselnden Fahrern) bisweilen etwas anstrengend. Wir haben es vorgezogen, jeweils einen Zwischenstopp einzulegen. Hat man dann noch das Glück, bei Freunden zu übernachten (Danke Nadine!), kann man noch zusätzlich die Reisekasse schonen und nebenbei noch weitere schöne Städte (Würzburg kann ich nur empfehlen) kennenlernen. Für Hin- und Rückfahrt sind uns folgende Kosten entstanden:</p>
<ul>
<li>300 Euro Spritkosten</li>
<li>323 Euro Fähre (Mobylines, später mehr zu diesem Verein)</li>
<li>33 Euro Jahresvignette Schweiz (gibt leider nichts günstigeres)</li>
<li>4 Euro <a href="http://www.asfinag.at/maut/typen-und-tarife" class="broken_link">Korridorvignette</a> Österreich</li>
<li>25 Euro Mautgebühren Italien</li>
</ul>
<p>Macht summa summarum knapp 700 Euro Reisekosten. Wenn man bedenkt, dass sowohl die Flug- als auch die  Mietwagenpreise in der Hauptsaison nicht die günstigsten sind, gewinnt auch beim Preis das Auto gegenüber dem Flieger. Bei der Fährüberfahrt sollte man genau überlegen, ob man über Nacht, oder am Tag fährt. Wir haben uns bei der Hinfahrt für die Nacht-Variante mit Kabine (Abfahrt 22 Uhr, Ankunft 8 Uhr) und bei der Rückfahrt für die Tag-Variante (Abfahrt 9 Uhr, Ankunft 15 Uhr) entschieden. Wobei der Dampfer auf der Rückfahrt einfach so mitten auf dem Meer stehen geblieben, und erst mit zwei Stunden Verspätung in Genua angekommen ist. Die italienische Crew beantwortete Nachfragen von Passagieren mit einem müden Lächeln und angedeuteten Stoßgebeten. Überhaupt gehört Mobylines nicht unbedingt zu den Fährlinien, die ich empfehlen würde. Zum Einen gab es bei der Buchung das Problem, dass mir das Ticket nicht zugeschickt wurde. Da ich mich nicht binnen fünf Tagen nach dem Verbleib des Tickets erkundigt hatte, durfte ich für die &#8220;erneute&#8221; Zusendung nochmals 10 Euro löhnen. Der Zustand unserer Fähre, die dreckigen selbst zu säubernden Sitzgelegenheiten an Deck und der überall an Bord wahrzunehmende laut dröhnende Schiffsmotor führten dann nicht unbedingt dazu, meine Meinung zu ändern. Deutlich besser soll man da mit <a href="http://www.corsica-ferries.de/">www.corsica-ferries.de</a> fahren&#8230;habe ich gehört.</p>
<p><strong>Bastia</strong></p>
<p>Bastia war quasi unser Heimathafen. Hier gingen wir an Land, und hier sollten wir die Insel später auch wieder verlassen. Gleich den ersten Tag nutzten wir, um uns Bastia und das Umland anzuschauen. Gerade in Bastia sollte man nicht die Zeit damit verschwenden, nach einem kostenlosen Parkplatz zu suchen. Wir haben unser Auto direkt am &#8220;La Place Saint Nicolas&#8221; (angeblich einer der größten Plätze Europas, sollte also zu finden sein <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) abgestellt. Von dort aus kann man die Zitadelle und den Hafen (Vieux Port) sehr gut zu Fuß erkunden und/oder das eine oder andere Panorama machen.</p>
<p><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_bastia_gross.jpg" rel="lightbox"><img title="Panorama Vieux Port Bastia, Korsika" src="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_bastia.jpg" alt="" width="600px" /></a></p>
<p>Danach haben wir uns mit dem Auto auf den Weg in die Berge gewagt, um die Bucht von Bastia aus einer anderen Perspektive zu bestaunen. Dabei machten wir erstmalig Bekanntschaft mit den teilweise recht abenteuerlichen Straßen auf Korsika. Geborenen Flachländlern wie uns konnte da manchmal schon Angst und Bange werden. Von Bastia aus ging es nördlich am Strand entlang nach Miomo. Dann bergauf über San-Martino-di-Lota und Guaitella wieder zurück nach Bastia. Für diese läppische Strecke von 25km haben wir mehrere Stunden gebraucht. Natürlich kann man für die langen Fahrtzeiten nicht nur die selten mit Leitplanken flankierten Serpentinen verantwortlich machen. Auch die unzähligen Stopps an jedem einzelnen! Aussichtspunkt haben vermutlich ein klein wenig dazu beigetragen. Man kann aber auch nicht anders, als angesichts der malerisch-schönen Gegenden ständig das Verlangen danach zu spüren, am Straßenrand zu halten und staunend den Blick schweifen zu lassen.</p>
<p><strong>Algajola</strong></p>
<p>Direkt nach unserer ersten Erkundungstour rund um Bastia, machten wir uns auf den Weg in Richtung Westküste zu unserem Hotel ins 75km entfernte Algajola. Auch diese Strecke ist sehr sehenswert.</p>
<p><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_illerousse_gross.jpg" rel="lightbox"><img title="L'Île-Rousse Korsika" src="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_illerousse.jpg" alt="" width="600px" /></a></p>
<p>Man sollte aber einplanen, dass man teilweise nur mit 40km/h vorankommt. Mit unserem Hotel &#8220;<a href="http://www.hotelplage-vittoria-corse.com/">Hotel Santa Vittoria</a>&#8221; (vor dem Klicken Lautstärke aufdrehen!) waren wir auch sehr zufrieden. Nette, fast schon familiäre Gastgeber, phantastische Lage direkt am Strand und ein Restaurant mit einem Koch, der sein Handwerk verstanden hat. Kurz: Sehr empfehlenswert!</p>
<p>Vor allem bei Surfern ist die Westküste Korsikas äußerst beliebt. Direkt in Algajola befindet sich ein &#8220;<a href="http://www.surfspot.de/surfspots/europa/frankreich/korsika.html">Wavespot bei nordwestlichem Mistral</a>&#8220;. Keine Ahnung, was das genau bedeutet, aber dies bescherte mir immerhin diese kleine Fotoserie:</p>

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<p><strong>Scandola</strong></p>
<p>Von Algajola aus kann man ohne viel Fahrerei sehr viele Highlights der Insel erkunden. So lohnt sich beispielsweise eine Bootsfahrt in den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Scandola">Réserve naturelle de Scandola</a>&#8220;. Diese unternimmt man am besten so wie wir von Calvi aus oder aus Richtung Süden von Porto. Stolze 50 Euro kostet der Spaß pro Person. Klingt erstmal nach sehr viel Geld &#8211; bringt einen aber entlang unbeschreiblich schöner Küstenlandschaften. Außerdem kann man mit ein wenig Glück den einen oder anderen Delfin in freier Wildbahn sichten (mit ein wenig Phantasie: vorletztes Foto).</p>

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<p><strong>Gebirge im Meer</strong></p>
<p>Gerade für Urlauber, die sich nur schwer zwischen Meer und Gebirge entscheiden können, ist Korsika eine hervorragende Wahl. Nicht umsonst trägt Korsika auch den Beinamen &#8220;Gebirge im Meer&#8221;. Dabei liegen die Hochgebirge (bis zu 2700m) im Landesinneren und die Küsten nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Unser Reiseführer machte uns darauf aufmerksam, dass eine Zugfahrt von Corte nach Bocognano durch eine der reizvollsten Gebirgslandschaften der Insel führen würde. Leider hat die zuständige Bahngesellschaft den Zug auf dieser Strecke modernisiert, was zwar die Sicherheit erhöht haben dürfte, aber leider nicht dazu beigetragen hat, das Flair einer Zugfahrt aus der Sicht des gemeinen Touristen zu erhalten. Somit gibt es dank der äußerst verdreckten und nicht zu öffnenden Fenster des Zuges leider keinen einzigen fotografischen Beweis dieser Behauptung aus dem Reiseführer. Auch die Stadt Corte, die wir als Startpunkt unserer kleinen Zugfahrt gewählt haben, ist durch die weithin sichtbare Zitadelle, die sich mitten auf einem freistehenden Felsen befindet, einen Besuch wert.</p>
<p><strong>Flora &amp; Fauna</strong></p>
<p>Wilde Tiere sucht man auf Korsika vergebens. Das &#8220;gefährlichste&#8221; was einem passieren könnte, wäre eine Begegnung mit Schweinen. Diese haben kaum etwas mit den hier üblicherweise in der Natur vorkommenden und manchmal nicht ungefährlichen Wildschweinen zu tun, sondern es handelt sich dabei eher um halbwilde Hausschweine. Uns sind eher kleinere Tierchen wie die sehr zahlreich vorkommenden Eidechsen und Libellen vor die Linse gekommen. Auf der Rückfahrt mit der Fähre haben wir dann immerhin noch eine kleine Gruppe von Delfinen und einen Wal bestaunen können.</p>

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<p><strong>Kulinarische Köstlichkeiten</strong></p>
<p>Lebensmittel auf Korsika sind teuer. Allein für das leckere korsische Bier &#8220;Pietra&#8221; (vor der Gärung wird Kastanienmehl hinzugefügt) bezahlt man um die 2 Euro &#8211; für knappe 0,25 Liter wohlgemerkt. Dementsprechend teuer sind auch die Preise in den Restaurants. Dennoch würde ich das Essen auf Korsika als preiswert bezeichnen &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. So lecker habe ich selten gegessen und dafür kann man meiner Meinung nach schonmal den einen oder anderen Euro mehr bezahlen. Da sich die Korsen selten gern in einer anderen Sprache als französisch verständigen, sollte man sich (wenn die sprachlichen Kenntnisse fehlen) vor dem Besuch eines Restaurants mit einem Sprachführer bewaffnen. Andernfalls darf man sich dann auch nicht beschweren, wenn man auf dem Teller eine unerwartete Überraschung serviert bekommt.</p>
<p><strong>Nicht mehr ganz so geheime Geheimtipps</strong></p>
<p>Neben den zahlreichen bekannten Reisezielen auf Korsika gibt es glücklicherweise auch noch genügend etwas weniger bekannte aber dafür umso spannendere Gegenden zu entdecken. Fasziniert war ich von einem verlassenen Dorf auf den Hügeln oberhalb von Lumio, welches wir dank eines &#8220;Lost-Place&#8221;-Geocaches gefunden haben.</p>
<p><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_lostplace_gross.jpg" rel="lightbox"><img title="Lost Place Korsika Lumio" src="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_lostplace.jpg" alt="" width="600px" /></a></p>
<p>Nachdem der letzte Bewohner Anfang des 20. Jahrhunderts verstorben war, verfielen die Gebäude nach und nach. Heute ist das Dorf nur über einen halbstündigen schwer zu findenden Weg zu erreichen.</p>
<p>Auch eine Wanderung zu den immer wieder anzutreffenden der Küste etwas vorgelagerten und mit Leuchttürmen versehenen Halbinseln, ist empfehlenswert. Calvi und L&#8217;Île-Rousse wären da zwei Beispiele. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Westküste Korsikas. Folgendes Panorama zeigt die malerische Bucht unterhalb des Leuchtturms von L&#8217;Île-Rousse.</p>
<p><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_illerousse_leuchtturm_gross.jpg" rel="lightbox"><img title="Lost Place Korsika Lumio" src="http://blog.blechkopp.net/ext/korsika/panoramen/korsika_illerousse_leuchtturm.jpg" alt="" width="600px" /></a></p>
<p>Leider sind wir &#8211; bis auf unsere Zugreise von Corte nach Ajaccio &#8211; kaum ins Landesinnere vorgedrungen. Hier soll es noch jede Menge kleiner Flüsse und Wasserfälle geben, die man dank der schlechten Verkehrsanbindung glücklicherweise nur zu Fuß erkunden kann. Dies werden wir dann möglicherweise in den nächsten Jahren irgendwann nachholen. Dann vielleicht auch zu einer anderen Jahreszeit. Die fast schon tropische Hitze in den Sommermonaten kann uns bleichen Mitteleuropäern bisweilen schon zu schaffen machen. Hier heißt es: Immer schön an den Sonnen- und Kopfschutz denken und viel trinken. Für letzteres habe ich mir extra einen neuen Fotorucksack zugelegt. Damit war es mir auf unseren Wanderungen möglich, nicht nur zwei meiner Kameras und alle! meine Objektive, sondern auch bis zu 1,5 Liter Wasser zu transportieren &#8211; später mehr dazu. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Fazit:</strong> <a href="http://blog.blechkopp.net/reisen-urlaub/algarve-portugal-motel-ancora-453/">Vor fünf Jahren noch waren wir der Meinung, mit der Algarve den schönsten Küstenstreifen der Welt entdeckt zu haben</a>. Nach dem Besuch von Korsika sind wir zumindest der Ansicht, dass ein weiterer Landstrich diesen Titel mehr als verdient hat.</p>
<p><strong>Abspann</strong></p>

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		<title>Harz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 19:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--></p>
<p>
Der Harz hatte in meinen Augen bisher eher ein leicht angestaubtes Image. Kaffeefahrten, Seniorenausflüge und dieses unerträgliche &#8220;Nordic Walking&#8221; sind die Dinge, die mir in erster Linie im Zusammenhang mit dem Harz als Urlaubsregion in den Sinn kommen. Zeit also, mal persönlich die Lage dort zu sondieren. Kurz: Unser Pflingstausflug führte uns in diesem Jahr für drei Tage in den Harz. Genauer gesagt nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clausthal-Zellerfeld">Clausthal-Zellerfeld</a> was &#8211; wie mir mein Chef mit strengem Blick und ernstem Unterton mitteilte &#8211; im Westen liegen würde. Ich als jemand der schon das eine oder andere Mal jenseits der ehemaligen Grenze war, wies seine von Vorurteilen schlimmster Art getränkten Bedenken entschieden zurück. Ein anderes Detail schürte da deutlich mehr Unbehagen in mir. Clausthal? Das kennen wir doch aus der Bierbranche. Das ist doch dieses alkoholfreie&#8230;verdammt&#8230;zu spät&#8230;die Unterkunft war bereits gebucht. Sollte ich nun das Pfingstwochenende mit alkoholfreiem Clausthaler verbringen müssen? Ein Blick in die allwissende Wikipedia konnte mich glücklicherweise beruhigen: Die &#8220;Städtische Brauerei Clausthal&#8221; wurde bereits 1978 geschlossen. Die allgegenwärtige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binding-Brauerei">Binding-Brauerei</a> hat sich lediglich die Marke gesichert &#8211; mit dem Clausthal-Zellerfeld im Oberharz hat das Bier also heutzutage nichts mehr zu tun.
</p>
<p>Womit vertreibt man sich nun die Zeit im Harz? Der erste Tag war bei uns mit einer Brockentour verplant. Vor allem Ferrosexuelle (danke an meinen Kollegen für dieses wundervolle Wort) kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch als Nicht-Harzer kennt man natürlich die mindestens deutschlandweit bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brockenbahn">Brockenbahn</a>. Schmalspur-Dampfromantik wie sie leider nur noch sehr vereinzelt zu finden ist. Wir entschieden uns für den dampfgetriebenen Auf- und den Abstieg zu Fuß. Die Preise für die Fahrkarten sind leider etwas unverschämt. 21 Euro kostet eine Strecke, wobei der Preis von jeder Station der Gleiche ist und es sich Preis-/Leistungstechnisch anbietet, möglichst weit entfernt vom Gipfel zu starten. Natürlich hat man dann bei einem Abstieg zu Fuß einen entsprechend weiteren Weg. Wir entschieden uns dennoch für den Bahnhof Schierke als Startpunkt, die Fahrt von dort auf den Gipfel dauert eine reichliche halbe Stunde. Als die Kassiererin für die zwei Tickets stolze 42 Euro ausgehändigt haben wollte, brachte ich diesen alten Witz, dass ich mit der Dampflok nur mitfahren, und sie nicht kaufen wolle. Sie kannte diesen Spruch offensichtlich schon, denn ich erntete nur ein gequältes Lächeln. Natürlich erhält man für den Preis auch keine Sitzplatzgarantie und natürlich ist dieser Hinweis auch so wie es sich für eine deutsche Fahrkarte gehört auf selbiger vermerkt. Besonders zu Stoßzeiten (wie beispielsweise zu Pfingsten) ist dieser Hinweis nicht ganz unwichtig. Wobei &#8211; eigentlich will man gar nicht sitzen, sondern die Fahrt zwischen den Waggons an der &#8220;frischen&#8221; Luft genießen. Leider sind genau diese Plätze als erstes belegt. Und so wird gestaunt, fotografiert, gefachsimpelt und manchmal auch gehustet &#8211; denn &#8211; wer hätte das gedacht &#8211; die Dampflok dampft! Oben angekommen bietet sich einem bei gutem Wetter eine grandiose Aussicht. Dennoch ist es dort oben recht zugig und man sollte zumindest ein Jäckchen im Gepäck haben.</p>

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<p>Am zweiten Tag sind wir dann zu einer längeren Wandertour zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Okertalsperre">Okertalsperre</a> aufgebrochen. Seit einigen Jahren sind derartige Ausflüge immer mit ausgiebigem Geocaching verbunden. Die Route ist damit mehr oder weniger vorherbestimmt. Leider verkalkuliert man sich dann auch gern, denn nicht nur das Wandern, sondern auch das Suchen der Caches dauert seine Zeit oder erfordert den einen oder anderen unfreiwilligen Umweg. Somit kann es schonmal vorkommen, dass sich der Tag dem Ende naht, während das Ziel noch in weiter Ferne ist. Bei unserer Tour kam noch hinzu, dass auf halber Strecke plötzlich eine Brücke gesperrt war, und wir einen Teil des Weges wieder zurücklaufen mussten. Am Ende des Tages hatten wir nach 8 Stunden stolze 24 km und 240 Höhenmeter in den Knochen und waren ziemlich platt. Immerhin waren 11 neue Geocaches auf der Haben-Seite. Unter ihnen einer, wo ich gefühlte 100 Meter einen gefühlt nahezu senkrechten Hang emporklettern und einen gefühlt 5 Meter breiten reißenden Strom überspringen musste. Wer unsere kleine Tour nachwandern möchte &#8211; bitteschön:</p>
<div style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; width: 600px; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 9px; color: #535353; background-color: #ffffff; border: 2px solid #6db466; font-style: normal; text-align: right; padding: 0px; padding-bottom: 3px !important;"><iframe src="http://www.wandermap.net/route/1608208/widget?width=600&amp;height=400&amp;maptype=ts_terrain&amp;extended=true&amp;unit=km&amp;redirect=no" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="515"></iframe><br />
Wanderroute <a style="color: #6db466; text-decoration: underline;" href="http://www.wandermap.net/route/1608208">1608208</a> &#8211; powered by <a style="color: #6db466; text-decoration: underline;" href="http://www.wandermap.net">Wandermap</a></div>
<p>Am letzten Tag waren wir dann noch am sagenumwobenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexentanzplatz_%28Harz%29">Hexentanzplatz</a>. Auch dort hat sich der Besuch gelohnt. Vom Plateu aus hat man einen überwältigenden Blick über das Bodetal. Empfehlen kann ich die Schwebebahn und dort besonders die grünen Kabinen. Warum? Einfach mal einsteigen und nach unten schauen. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rom</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einer eine Reise tut &#8211; dann kann er was erzählen &#8211; und das tue ich jetzt ganz einfach mal: Ich selbst war vor genau sieben Jahren schonmal in der &#8220;Ewigen Stadt&#8221;. Da die Erinnerungen daran mittlerweile aber ziemlich verblasst sind und meine Frau noch nie in Italien war, war die Entscheidung über unser diesjähriges [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--><br />
Wenn einer eine Reise tut &#8211; dann kann er was erzählen &#8211; und das tue ich jetzt ganz einfach mal:</p>
<p>Ich selbst war vor genau sieben Jahren schonmal in der &#8220;Ewigen Stadt&#8221;. Da die Erinnerungen daran mittlerweile aber ziemlich verblasst sind und meine Frau noch nie in Italien war, war die Entscheidung über unser diesjähriges Urlaubsziel schnell gefallen.</p>
<p><strong>Vom Flughafen ins Hotel</strong></p>
<p>Fliegt man von Deutschland aus nach Rom, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Rom-Fiumicino">Aeroporto di Roma-Fiumicino “Leonardo da Vinci”</a> (kurz Rom-Fiumicino) landet. Da sich dieser 34km östlich von Rom und somit außerhalb der Stadt befindet, muss man von dort erstmal zum Hotel gelangen. Hat man für den Transfer schon bezahlt, sollte dies kein Problem sein. Andernfalls ist der Regionalzug (Linie FR-1, 8 Euro) die beste Wahl. Dieser fährt bis zum Hauptbahnhof Termini (Fahrtzeit 40 Minuten) und hält auch zwischendurch an mehreren Stationen, so dass man sich die für sich und sein Hotel passende Station aussuchen kann. Der ebenfalls auf dieser Linie verkehrende Direktzug &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_Express">Leonardo Express</a>&#8221; schafft die Strecke in 30 Minuten, ist aber deutlich teurer (14 Euro). Finger weg von den Transfer-Angeboten, die einem noch im Flughafen von teilweise recht seriös aussehenden Gestalten gemacht werden. Diese sind nicht nur teurer, sondern dauern (da die oft verstopfte Straße genutzt wird) auch noch länger.</p>
<p><strong>Der Verkehr</strong></p>
<p>Man sollte es tunlichst vermeiden, Rom mit einem geliehenden oder gar eigenen Auto erkunden zu wollen. In Rom kommen auf 1000 Einwohner 900 Autos (die zigtausenden Motorroller nicht mitgezählt). Die Straßen platzen aus allen Nähten. Hinter dem Steuer scheint der gemeine Italiener sein ihm gerne nachgesagtes Temperament erst richtig zu entfalten. Selten habe ich Menschen hinter dem Steuer gesehen, die sich dermaßen aggressiv mit Hupe, Gas und Bremse durch den Verkehr kämpften. Insgesamt bewegt sich der Verkehr (auch und gerade außerhalb der Urlaubszeit) nahe am Kollaps. Für die ständig überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel gibt es nicht den besonders in diesen Breiten geliebten Fahrplan &#8211; warum auch? Einzig die Metro und die Straßenbahnen verkehren halbwegs regelmäßig &#8211; die Busse stehen wie auch die Autos schnell im Stau. Die Metrostationen liegen oft recht weit auseinander, was auch der Grund dafür sein dürfte, dass in Rom momentan an einer dritten Metro-Linie gebaut wird. Bleibt oft nur der Weg zu Fuß &#8211; was auch in Ordnung ist, sobald man sich an die Tatsache gewöhnt hat, dass man unter den Verkehrsteilnehmern der Schwächste ist und sich selbst an Fußgängerüberwegen oder Ampeln unterzuordnen hat. Kommen dann noch <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,792980,00.html">&#8220;Naturkatastrophen&#8221; wie in unserem Fall</a> dazu, sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Hat man dann aber mal in einer Straßenbahn oder einem Bus einen (Stell-)Platz bekommen, sollte man sich darauf einstellen, dass man innerhalb des Busses selten über die aktuellen Haltestellen informiert wird. Die Lösung: Mitzählen! Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass manche Straßen über mehrere Haltestellen verfügen &#8211; gar nicht so einfach. Auch nicht einfach ist die Handhabung der &#8220;Entwertungsautomaten&#8221; für die Tickets in den Straßenbahnen &#8211; zumindest für uns Dresdner. Sobald man sein Ticket auch nur in die Nähe des dafür vorgesehenen Schlitzes gebracht hat, wird es schon vom Automaten verschlungen, nur um wenige Sekunden später wieder ausgespuckt zu werden. Wenn man da nicht aufpasst, können leicht &#8220;Dinge&#8221; passieren. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Je nachdem , wie lange man in Rom bleiben möchte, macht sich unter Umständen ein 3- (BTI, 11 Euro) oder 7-Tagesticket (CIS, 16 Euro) bezahlt. Diese erhält man an Kiosken, in Bars oder Tabakläden. Einfach auf das T-Schild (Tabaccai) achten. Detailierte Informationen über den Öffentlichen Nahverkehr Roms gibt es auf <a href="http://www.roma-antiqua.de/rom-reise-informationen/unterwegs_in_rom/metro_bus_tram">www.roma-antiqua.de</a>.</p>
<p><strong>Als Tourist in Rom</strong></p>
<p>Selbstverständlich darf man als (erstmaliger) Besucher Roms die klassischen Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Hierzu zählen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Forum_Romanum">Forum Romanum</a>, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum">Kolosseum</a>, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pantheon_(Rom)">Pantheon</a>, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engelsburg">Engelsburg</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fontana_di_Trevi">Trevi-Brunnen</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Treppe">Spanische Treppe</a>. Ebenso darf ein Ausflug in den kleinsten Staat der Welt, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Treppe">Vatikan</a> nicht fehlen. Generell sollte man sich jedoch im Klaren darüber sein, dass diese Orte Touristen wie Magnete anziehen&#8230;.und wo viele Touristen sind, da ist oft wenig Erholung und dafür viel Wartezeit und bisweilen auch Hektik. Der Gang durch die Vatikanischen Museen glich in unserem Fall einem Herdentrieb. Gleichzeitig wirken diese Orte auch anziehend auf Straßenverkäufer und Scharlatane. Hier heißt es: Augen auf und die vielen Verkäufer am besten gar nicht beachten. Hat man erstmal einen an der Backe, ist es sehr schwer, ihn wieder loszukriegen. Dabei scheinen sie zumindest einen Sinn fürs Geschäft zu haben: Scheint die Sonne, sind Tücher im Angebot, mit denen sich leicht bekleidete Damen vor dem Besuch der Kirchen bedecken können. Sobald sich aber der Himmel auch nur ansatzweise mit Wolken zuzieht und damit einen nahenden Schauer ankündigt, bekommt man schon einen Regenschirm vor die Nase gehalten&#8230;</p>
<p>Neben den allgemein bekannten Sehenswürdigkeiten findet man in Rom aber auch viele nicht ganz so berühmte aber dafür nicht weniger sehenswerte Orte. Wer Architektur im Allgemeinen und Kirchenbauten im Besonderen interessant findet, der wird in Rom voll auf seine Kosten kommen. Ich glaube, dass es keine Stadt gibt, in der man eine derart <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchen_in_Rom">große Anzahl an recht unterschiedlichen Kirchen</a> findet. Ich persönlich war von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_degli_Angeli_e_dei_Martiri">Santa Maria degli Angeli e dei Martiri</a> sehr angetan. Vor allem die aktuelle Ausstellung zum Leben von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei">Galileo Galilei</a> hat mich doch sehr überrascht.<br />
Wer traditionelle Märkte mit frischen Lebensmitteln mag, der sollte dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Campo_de%E2%80%99_Fiori">Campo de’ Fiori</a> im Stadtteil Parione einen Besuch abstatten. Außer Sonntags findet hier täglich einer der beliebstesten Märkte Roms statt. In den umliegenden Restaurants kann man auch <del>sehr</del> gut frühstücken, wenngleich ich nochmal erwähnen muss, dass auch das dort angebotene Frühstück in keinster Weise mit einer germanischen Frühstücksmahlzeit vergleichbar ist. Das unserer Meinung nach schönste Stadtviertel mit dem besten Flair ist Trastevere &#8211; später dazu mehr.</p>
<p><strong>Pizza, Pasta, Eis &amp; andere Köstlichkeiten (Essen in Rom)</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick scheint es nicht schwer, in Rom zu gutem italienischen Essen zu kommen. Wer wenn nicht die Italiener selbst könnten da mit Qualität punkten? Nunja &#8211; es gibt da durchaus ein paar Dinge, auf die man achten könnte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Regel Nr. 1:</span><br />
Die beste Pizza bekommt man abends (ab 19&#8230;besser 20 Uhr) &#8211; nicht mittags</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Regel Nr.2:</span><br />
Besonders in den Gebieten rund um die klassischen Sehenswürdigkeiten sind oft mehrere Angestellte damit beschäftigt, die Touristen zur Einkehr zu bewegen. Merke: Gute Restaurants erkennt man daran, dass sie genau das nicht brauchen, sondern durch gutes Essen &#8220;von alleine&#8221; voll werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Regel Nr. 3:</span><br />
Wenn eine Unterkunft (wie die Unsrige) mit &#8220;Italienisches Frühstück inklusive&#8221; wirbt, dann hat das rein gar nichts mit dem Frühstück zu tun,was wir hier in Deutschland kennen und schätzen. Auch sonst legen die Italiener kaum Wert auf diese in meinen Augen besonders wichtige Mahlzeit des Tages.</p>
<p>Wenn man ein gutes Restaurant sucht, sollte man sich in Trastevere umschauen. In dem malerischen Stadtteil rund um die Kirche &#8220;Santa Maria&#8221; reiht sich ein schnuckeliges Restaurant an das Andere. Uneingeschränkt (sowohl vom Preis her, als auch von der Qualität) kann ich das &#8220;<a href="http://allefratteditrastevere.com">Alle Fratte di Trastevere</a>&#8221; empfehlen.<br />
Die beste Pizza des Urlaubs &#8211; ach was sage ich &#8211; meines ganzen Lebens! habe ich in der eher unscheinbaren Pizzaria &#8220;<a href="http://www.pizzerialagianicolense.com/">La Gianicolense</a>&#8221; in Monteverde gegessen.<br />
Das beste Eis Roms (und damit auch Italiens und erst recht der ganzen Welt) gibt es im &#8220;San Crispino&#8221; auf der &#8220;Via della Panetteria&#8221; unweit des Trevi-Brunnens. Der Laden ist so dermaßen unscheinbar, dass sich vermutlich nur wahre Kenner (wie wir) hineinwagen und vom überwältigenden Geschmack der angebotenen Eissorten überzeugen können. Auch zu empfehlen ist die &#8220;Gelateria Della Palma&#8221; auf der Via della Maddalena (nahe Pantheon). Diese hat deutlich mehr Eissorten (100-150) im Angebot und ist weniger leicht zu übersehen.</p>
<p><strong>Was tun bei Regen?</strong></p>
<p>Obwohl wir uns mehr oder weniger freiwillig den Monat Oktober ausgesucht haben, und dieser in unserem Zielgebiet eher als grau, trübe und verregnet gilt, haben wir es ganz gut erwischt. Dennoch mussten wir uns an einem Tag überlegen, was man in Rom bei Regenwetter anstellen kann. Im Grunde hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder man verbringt einen Tag in einer Gelateria und beschäftigt sich damit, alle Eissorten durchzuprobieren, oder man besucht eine der zahlreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katakomben_in_Rom">Katakomben</a>, die sich rund um Rom befinden. Aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen haben wir uns dann doch für letzteres entschieden. Die Katakomben bestehen aus einem riesigen unterirdischen Labyrinth, welches dazu angelegt wurde, um Tote zu bestatten. Die Gewaltigkeit dieser Anlagen ist kaum vorstellbar. Wir haben die Calixtus-Katakomben an der Via Appia Antica besucht. Diese erstrecken sich über 15 ha und beherbergten ursprünglich rund 500.000 Gräber auf 5 Ebenen.</p>
<p><strong>Geocaching in Rom</strong></p>
<p>Sucht man auf geocaching.com nach Geocaches in Rom, kommt man auf die unglaubliche Zahl von 561. WTF?! Wie kann eine Stadt, die mehr als das fünffache der Einwohner Dresdens beherbergt nur einen Bruchteil der sonst üblichen Anzahl für Geocaches in einer vergleichbaren Großstadt haben? Italien ist also ein Entwicklungsland, wenn es ums Geocachen geht &#8211; na toll. Dennoch haben wir uns den einen oder anderen Cache mal vorgenommen. Die fehlende Quantität wurde leider nicht durch überragende Qualität wieder wettgemacht. Fast immer volle Logücher und größtenteils eher durchschnittliche Verstecke. Fazit: Italien ist (noch) kein gutes Reiseziel für Geocacher.</p>
<p><strong>Fotos</strong></p>
<p>Leider habe ich bemerkt, dass man heutzutage mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera gar nicht mehr sonderlich viele Blicke auf sich zieht. Es gibt sogar schon Kinder, die &#8211; ausgestattet von ihren zahlungskräftigen Eltern &#8211; mit erstaunlichem Equipment unterwegs sind. Kopfschüttelnd musste ich feststellen, dass man heutzutage schon mit einem Tablet-PC (bestenfalls einem iPad) fotografieren muss, um Aufmerksamkeit zu ernten. Und dabei hatte ich mir doch erst genau aus diesem Grund eine neue Kamera zugelegt&#8230;später dazu mehr. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Abschließend noch eine kleine bescheidene Auswahl an Fotos von unserer Reise nach Rom. Leider hat irgendein Trottel die Schnellwechselplatte meines Stativs an der alten Kamera vergessen. Somit wurde das Stativ umsonst nach Rom transportiert und die Nachtaufnahmen mussten alle &#8220;aus der Hand&#8221; aufgenommen werden.</p>

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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0891.jpg" title="Santa Maria di Monte Santo und Santa Maria dei Miracoli auf dem Piazza del Popolo" rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0915.jpg" title="Blick auf den Piazza del Popolo bei Sonnenuntergang." rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0961.jpg" title="Das Lieblingsgefährt der Römer - der Motorroller" rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0985.jpg" title="Blick in die offene Kuppel des Pantheons." rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0989.jpg" title="Dies ist nicht der Mond (Kleiner Tipp...es hat mit dem vorherigen Foto zu tun)" rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_0997.jpg" title="Eis-Angebot der Gelateria Della Palma (kleiner Auszug)" rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_1071.jpg" title="Monumento Vittorio Emanuele II (Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II.)" rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_1112.jpg" title="Blick auf den Petersdom bei Nacht." rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_1174.jpg" title="Eine typische italienische Pizzeria - zumindest schien es mal eine gewesen zu sein." rel="lightbox[set_11]" >
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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/rom/IMG_1267.jpg" title="Straße im Stadtteil Trasteverde" rel="lightbox[set_11]" >
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		<title>Insel Rügen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 21:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--><br />
Man mag es kaum glauben, aber bis letzte Woche war ich noch nie auf Rügen &#8211; und das als in der &#8220;Zone&#8221; aufgewachsener. Während mehrerer Kinderferienlager habe ich halb Ostdeutschland bereisen dürfen. Der jährliche Familienurlaub führte mich sogar in das eine oder andere Nachbarland der ehemaligen DDR. Nur nach Rügen bin ich nie gekommen. Nun war es an der Zeit, diesen Schandfleck in meiner sonst so makellosen Vita aus dem Weg zu räumen &#8211; über Pfingsten machten wir uns auf in Richtung Rügen.</p>
<p>Von Dresden aus ist Rügen recht schnell zu erreichen &#8211; mit dem Auto quasi immer gen Norden und wenn alles glatt geht, kann man bereits nach reichlich 4 Stunden das Meer sehen. Dass bei uns das Navi die Zielankunft bereits für eine Stunde früher prognostizierte, konnte nicht ausschließlich an meiner sportlichen Fahrweise liegen. Irgendwie scheint das Android-Navigon Probleme mit der Zeitumstellung zu haben. Während die Systemzeit vorschriftsmäßig vor sich hin tickt, scheint die Anzeige der Zeit des Navigon-Programms für die Zielankunft nur im Winter präzise zu funktionieren. So mussten wir uns leider noch etwas länger als erwartet gedulden. Dennoch waren wir bereits kurz nach dem Mittag in unserer kleinen Pension angekommen. Wir hatten Glück, denn unser Zimmer war schon vorbereitet. Mit nordisch-strengem Blick wurden wir darauf hingewiesen, dass wir aus &#8220;belegungstaktischen Gründen&#8221; nicht das gebuchte Standard-, sondern das Komfort-Zimmer zugewiesen bekommen hatten. Wir überlegten kurz, ob wir protestieren sollten &#8211; entschieden uns dann aber doch dafür, uns unserem Schicksal widerstandslos zu ergeben. Die Unterkunft &#8220;<a href="http://www.hotel-dorothea.de/">3-Sterne-Hotel Garni Dorothea</a>&#8221; in Breege können wir empfehlen. Günstige Preise mit Frühstück und Parkplatz inklusive. Schickes Häuschen, nette Gastgeber. Bevor Fragen aufkommen: Ja, wir haben unseren Urlaub selber bezahlt!</p>
<p><strong>Kap Arkona</strong></p>
<p>Wir haben uns gar nicht lange in der Unterkunft aufgehalten und sind gleich zu unserem ersten Ziel aufgebrochen: Arkona. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kap_Arkona">Kap Arkona</a> &#8211; so habe ich es in der Schule gelernt &#8211; ist der nördlichste Punkt der DDR. Zwar ist dieser Titel seit der Wiedervereinigung nicht mehr viel Wert &#8211; ein Besuch lohnt sich dennoch. Man bekommt eine durchaus reizvolle Küstenlandschaft zu sehen. Die 45 Meter hohe Steilküste aus Kreide und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschiebemergel">Geschiebemergel</a> (was es nicht alles gibt) ist recht beeindruckend. Über zwei Treppen links und rechts unterhalb des Schinkelturmes (einer der beiden Leuchttürme) kommt man direkt an die Küste. Das gesamte Gebiet rund um Arkona lädt zum Wandern ein &#8211; auch mit dem Rad ist die Gegend gut zu erkunden.<br />
Ein kleiner Hinweis noch an diejenigen, die den kostenpflichtigen Parkplatz in Putgarten nutzen wollen. Wobei &#8211; eigentlich gilt dieser Hinweis für alle Parkplatznutzer &#8211; egal wo. Sollte der Parkplatz mit einer nur durch eine Magnetstreifenkarte zu öffnenden Schranke gesichert sein, dann sollte man bei der Verstauung der besagten Magnetkarte besondere Vorsicht walten lassen. Schon ein kleiner Knick (gut &#8211; waren in <del>unserem</del> meinem Fall vielleicht zwei Knicke &#8211; aber ganz kleine!!!) kann dazu führen, dass die Karte nicht mehr funktioniert, so dass man mit seinem KFZ trotz vorschriftsmäßiger Bezahlung nicht mehr vom Parkplatz kommt. Besonders spannend wird das Ganze, wenn sich der Tag dem Ende neigt und die für die Lösung derartiger Probleme verantwortlichen Personen schon ihren wohlverdienten Feierabend herbeisehnen&#8230;.</p>
<p><strong>Fahrrad fahren auf Rügen &amp; die längste Sandburg der Welt bauen</strong></p>
<p>Das Gute an Rügen ist die Tatsache, dass alles sehr dicht beieinander liegt. Von einem Ende der Insel zum Anderen sind es nur rund 40 Kilometer. Durch das obendrein recht flache Gelände ist sie wie geschaffen für eine Erkundungstour mit dem Rad. In jedem Ort auf Rügen scheint es mindestens einen Fahrradverleiher zu geben. Für um die 6 Euro pro Tag bekommt man da einen mehr oder weniger guten Drahtesel ausgehändigt. Bei unserer Anlaufstelle gleich um die Ecke waren leider nur Damenräder verfügbar. Nunja &#8211; sollte ja eh eine Tour der bequemeren Art werden. Das Tagesziel sollte laut den ursprünglichen Planungen der 23 Kilometer entfernte Königsstuhl mit den berühmten Kreidefelsen sein. Auf dem Weg dorthin wollten wir die längste Sandburg der Welt bauen. Der bisherige Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde für ein solches Bauwerk lag bei stattlichen 26,38km aus dem Jahre 1991 &#8211; ganz schöne Hausnummer aber trotzdem machbar. Na gut &#8211; ich gebs ja zu &#8211; uns haben dabei ein paar tausend Menschen geholfen. Entstehen sollte die Sandburg entlang der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schaabe">Schaabe</a>. Rügen-Kenner werden jetzt sicherlich angesichts der Tatsache, dass dieser Küstenstreifen &#8220;nur&#8221; 12km lang ist, aufhochen. Was für Nicht-Rügener rein praktisch als ein Ding der Unmöglichkeit erscheint, löst der Norddeutsche mit einem einfachen und sogar den Guinness-Regeln konformen Trick. Er fährt einfach mehrere Furchen auf &#8211; und schon entsteht eine Burglänge, die ein vielfaches der eigentlichen Strandlänge darstellt &#8211; alles klar? In bestimmten Abständen wurden zwischen besagte Furchen von professionellen Sand-Künstlern mehrere große Burgen gesetzt. Die Furchen wurden auf mindestens 90cm vertieft und von Rügenern und Urlaubern künstlerisch gestaltet. Nach mehreren Hubschrauberflügen der eigens aus der Türkei angereisten Guinness-Sachverständigen wurde der Rekord mit 27,3 Kilometern bestätigt.</p>
<p>Wo wir schonmal bei Sand sind &#8211; aktuell findet auf Rügen ein <a href="http://sandfest-ruegen.de/">Sandskulpturen-Festival</a> statt. Da wir etwas derartiges schon einmal bei unserm <a href="http://blog.blechkopp.net/reisen-urlaub/algarve-portugal-motel-ancora-453/">Portugal-Urlaub</a> in Fiesa besucht haben, wollten wir uns das Ganze mal hier in Deutschland anschauen. Also rauf aufs Rad und weiter nach Neddesitz. Am ersten kleineren Anstieg (vermutlich dem Einzigen auf ganz Rügen) wurde unsere kleine Tour jäh unterbrochen. Wie bei Anstiegen üblich, darf man auch mal etwas kräftiger in die Pedale treten. Leider schien mein Rad nicht für einen derartig kräftigen Antritt ausgelegt zu sein. Ohne irgendein konkretes Anzeichen im Vorfeld, sprang meine vermutlich lange nicht nachgestellte Kette vom Ritzel. Augenblicklich machte sich der fehlende Widerstand bemerkbar und ließ meine Füße aus den Pedalen gleiten. Während sich der große Zeh des rechten Fußes nach Halt suchend in den Asphalt bohrte, rammte sich die linke Wade mit gleichem Anliegen in die Pedale. Dummerweise hatte ich in diesem Augenblick den Scheitelpunkt des Anstieges erreicht und war gerade dabei, mich auf die rasante Abfahrt einzustellen. Hin&amp;Hergerissen zwischen zunehmender Geschwindigkeit und dem fehlendem Halt kam ich einige Meter später schlingernd zum Stillstand. Meine Frau schien von alledem nichts mibekommen zu haben. Einige dutzend Meter vor mir kam sie &#8211; vermutlich irritiert durch die schmerzverzerrten Schreie meinerseits &#8211; ebenfalls zum Stehen. VERDAMMT! Nach kurzem wehleidigem Rumgestammel meinerseits wurde das Problemrad umgedreht und näher unter die Lupe genommen.</p>
<p>Aha &#8211; Kette runter.<br />
Soso &#8211; Nabenschaltung.<br />
Hm &#8211; verdammt verdreckt die Kiste &#8211; nix zum Saubermachen dabei &#8211; war ja klar.</p>
<p>Nach einigem Hin&amp;Her konnte sich die doch recht störrische Kette nicht mehr meinem Geschick widersetzen. Wir nahmen dies jedoch zum Anlass, uns dazu durchzuringen, unsere geplante Route deutlich zu verkürzen. Das Sandskulpturen-Festival sollte unser Ziel sein &#8211; der Königsstuhl musste noch einen Tag warten.</p>
<p><strong>Der Nationalpark Jasmund und die Kreidefelsen</strong></p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund">Nationalpark Jasmund</a> befindet sich im äußersten nordöstlichen Zipfel der Insel. Bekannt ist dieser durch die Kreidefelsen. Der markanteste Kreidefelsen ist der 118 Meter hohe Königsstuhl. Fast jeder hat schonmal das Gemälde &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidefelsen_auf_R%C3%BCgen">Kreidefelsen auf Rügen</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich">Caspar David Friedrich</a> gesehen. Am besten erkundet man das Gebiet zu Fuß. Zwar gibt es auch ausgeschilderte Radwege &#8211; jedoch ist diese Fortbewegungsart viel zu schnell für diese Landschaft. Mit dem Auto hat man eh verloren &#8211; dieses lässt man am besten auf dem Parkplatz in Hagen stehen. Dieser ist mit einer fortschrittlichen, über eine Barcode-Karte zu passierenden Schranke, gesichert. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sehr zu empfehlen ist das <a href="http://www.koenigsstuhl.com/">Nationalpark-Zentrum</a>. Selten habe ich eine Ausstellung gesehen, die derart detailiert und liebevoll zusammengestellt wurde. Über eine Treppe mit stolzen 412 Stufen gelangt man direkt ans Meer unterhalb der Kreidefelsen. Obwohl man an so vielen Stränden an der Ostsee nach schönen und wertvollen Steinen Ausschau halten kann, haben wir uns seltsamerweise für diesen Ort zum Auffrischen unserer Steinesammlung entschieden. Erst spät &#8211; zu spät &#8211; stellte ich fest, dass es sich mit einem gefühlten Doppelzentner Gestein in den Taschen deutlich schwerer Treppensteigen lässt, als ohne. Egal &#8211; mit mehreren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnergott">Hühnergöttern</a> war ich in unserer kleinen Reisegruppe der &#8220;Hühnergott&#8221; des Tages. Dafür hatte meine Frau den mit Abstand schönsten Hühnergott gefunden &#8211; meine waren irgendwie alle besonders hässlich.</p>
<p><strong>Ozeaneum Stralsund</strong></p>
<p>Passend zum Abschluss unseres kleinen Kurzurlaubs setzte nach mehreren Tagen Sonnenschein zum Tag der Abfahrt der Regen ein. Genau das richtige Wetter für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ozeaneum_Stralsund">Ozeaneum</a> in Stralsund. Architektonisch ein gewagtes aber dennoch gelungenes Bauwerk zwischen den historischen Speichern der Hansestadt Stralsund. Besonders die Aquarien zu unterschiedlichen Themen des Meeres sind beeindruckend. Beeindruckend ist auch das Schwarmfischbecken mit einer 10&#215;5 Meter großen und 30cm dicken Panoramascheibe aus Acryl und die Sammlung von lebensgroßen Walexponaten. Noch beeindruckender ist jedoch die Pinguinanlage auf dem Dach des Gebäudes. Insgesamt gibt es 39 Aquarien mit über 7000 Tieren zu sehen. 2010 wurde des Ozeaneum vom European Museum Forum zum Museum des Jahres erklärt.</p>
<p>Fazit: 3 Tage sind definitiv zu kurz, um Rügen einigermaßen kennenzulernen. Was solls &#8211; war ja sicherlich nicht das letzte Mal.</p>

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			<a href="http://blog.blechkopp.net/ext/insel-ruegen/_MG_9153.jpg" title="Die längste Sandburg der Welt, Rügen 2011" rel="lightbox[set_5]" >
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<p>PS: Wer in der Nähe von Breege/Juliusruh ein gutes Restaurant sucht, dem sei &#8220;<a href="http://villalouisa.de">Villa Louisa</a>&#8221; empfohlen. Von den von uns getesteten Lokalitäten hatte dieses Restaurant das mit Abstand Beste zu bieten, was man sich an fischigen Speisen vorstellen kann.</p>
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		<title>Ich bin dann mal weg&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 04:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<title>Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 14:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als in den vergangenen Jahren, hatten wir uns in diesem Jahr zu einer spontanen Reiseplanung entschieden. Wenige Tage vor Urlaubsbeginn wurden mehrere mögliche Ziele in die Lostrommel geworfen. Zur Auswahl standen eine Tour über Belgien nach Paris, &#8220;irgendwas in Skandinavien&#8221; und Wien. Da wir leider nur eine Woche Zeit hatten, war Paris auf Grund [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--><br />
Anders als in den vergangenen Jahren, hatten wir uns in diesem Jahr zu einer spontanen Reiseplanung entschieden. Wenige Tage vor Urlaubsbeginn wurden mehrere mögliche Ziele in die Lostrommel geworfen. Zur Auswahl standen eine Tour über Belgien nach Paris, &#8220;irgendwas in Skandinavien&#8221; und Wien. Da wir leider nur eine Woche Zeit hatten, war Paris auf Grund der Entfernung leider frühzeitig aus dem Rennen. Im Norden waren wir in diesem Jahr schon einmal &#8211; blieb also Wien. &#8220;Wien?&#8221; &#8211; werden jetzt vielleicht einige fragen. Kein Strand, keine Berge, teures Pflaster und &#8220;Ösis&#8221; &#8211; so toll kann doch ein Urlaub in Wien gar nicht sein. Mag sein, dass auf den ersten Blick gar nicht so viel für Wien als Urlaubsziel spricht. Hinzu kommt, dass derjenige, der heutzutage einen &#8220;gesellschaftsfähigen&#8221; Urlaub vorzeigen möchte, mindestens in einem Flieger gesessen haben sollte. Ein guter Urlaub wird heutzutage leider viel zu oft mit &#8220;möglichst weit weg&#8221; assoziiert, obwohl man in der näheren &#8220;erfahrbaren&#8221; Umgebung durchaus noch das eine oder andere interessante Fleckchen Erde finden könnte. Mein ganz persönliches Hauptziel dieser Reise nach Wien war, die Wiener (also nicht die Würste, sondern die Einwohner der Stadt Wien) persönlich kennenzulernen und das nicht nur in Deutschland immer wieder auftauchende Vorurteil, dass Wiener eine selten anzutreffende Fülle an schlechten Eigenschaften (eingebildet, unfreundlich&#8230;) in sich vereinen, näher zu untersuchen.</p>
<p>Wien gilt gemeinhin speziell für Touristen als teure Stadt. Vor allem bei den klassischen Sehenswürdigkeiten scheint man sich darauf spezialisiert zu haben, möglichst viele Einnahmequellen zu nutzen. Wer sich jedoch im Vorfeld informiert, kann durchaus sparen. Besonders hervorzuheben ist dabei die <a href="http://www.wien.info/de/reiseinfos/wien-karte">Wien-Card</a>. Die Kosten von 17,50 Euro rentieren sich schon fast, wenn man bedenkt, dass man 72 Stunden kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann. Hinzu kommen zahlreiche Vergünstigungen für eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Außerdem kann man oft Eintrittskarten miteinander kombinieren. Eine gute Planung schont den Geldbeutel. Wo wir schonmal bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind. Besonders durch die U-Bahn, die im 5-Minuten-Takt durch die Stadt braust, kommt man unglaublich schnell von A nach B. Straßenbahnen und öffentliche teilweise praktisch kostenlos nutzbare Drahtesel (Stationen gibts an vielen U-Bahn-Stationen) komplettieren den guten Eindruck vom Wiener Stadtverkehr. Für die Wahl des Hotels heißt das, dass es gar nicht so wichtig ist, in einem teuren Hotel in der Innenstadt unterzukommen. Ein preiswertes U-Bahn-Station-nahes Hotel in einem Randbezirk ist durchaus vertretbar.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/gross_6523.jpg"><img alt="" src="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/20100728_MG_6523.jpg" /></a></p>
<p>Die in Wien vorzufindende Architektur ist leicht zu beschreiben: Von den Stilen aller Epochen und Gegenden Europas ist etwas zu finden. Manchmal vergisst man, dass man sich in Wien befindet und es kommt einem sehr viel südlicher vor. Vor allem die barocken Gebäude und Gartenanlagen der Kaiserzeit beeindrucken durch ihre Gigantomanie. Gut anzuschauen sind auch die unzähligen Gebäude der Gründerzeit, die mich ein wenig an die Innenstadt von Görlitz erinnert haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/gross_6342.jpg"><img alt="" src="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/20100728_MG_6342.jpg" /></a></p>
<p>Sehr sehenswert und ein Pflichttermin für jeden erstmaligen Besucher Wiens ist das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hundertwasser-Krawinahaus">Hundertwasser-Krawinahaus</a>&#8220;. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensreich_Hundertwasser">Fiedensreich Hundertwasser</a> war ein Architekt, der nicht viel von Wasserwaage und Lot hielt. Sein Architekturstil ist einmalig und immer wieder überraschend. Obwohl man jedes von Hundertwasser entworfene Haus auf den ersten Blick erkennt, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie er seinen ihm eigenen Stil umsetzt. Ich hätte stundenlang vor dem Haus stehen und aus allen möglichen Perspketiven fotografieren können.</p>
<p>Wo wir schon einmal bei Architektur sind. Interessant auch, was man aus einem ehemaligen Flak-Turm aus dem 2. Weltkrieg gemacht hat. Während man diese Zeitzeugen der Geschichte in anderen europäischen Großstädten mit viel Mühe weggesprengt hat, hat man die massiven Bauwerke mitten in Wien stehen gelassen. Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Flakt%C3%BCrme#Paar_VII:_Augarten">Augarten</a> kann man zwei dieser Ruinen in einem beeindruckenden Umfeld betrachten. Mehrere tausend Tonnen massiver Beton inmitten einer gepflegten Parkanlage. In einem weiteren Flak-Turm hat man das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_des_Meeres">Haus des Meeres</a>&#8221; untergebracht:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/gross_6509.jpg"><img alt="Haus des Meeres Wien" src="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/20100728_MG_6509.jpg" /></a></p>
<p>Mehrere Aquarien, Terrarien und eine Tropenanlage beherbergen viele interessante Tiere. Besonders mit das 300.000 Litern größte Aquariumbecken Österreichs ist beeindruckend. Ich empfehle, nicht auf die wöchentlich stattfindende Haifischfütterung zu warten. Zu diesem Zeitpunkt ist es einfach zu überfüllt, als das es sich lohnen würde. In der Tropenanlage befinden sich mehrere freilaufende Tiere. Dort habe ich meinen ganz persönlichen Freund kennengelernt. Ein Toko &#8211; genau gesagt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96stlicher_Gelbschnabeltoko">Östliche Gelbschnabeltoko</a> &#8211; auch &#8220;Flying Banana&#8221; genannt. Warum der Piepmatz so heißt, kann man ganz gut an folgendem Foto erkennen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/gross_6498.jpg"><img alt="Östliche Gelbschnabeltoko" src="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/20100728_MG_6498.jpg" /></a></p>
<p>Der kleine Racker kam ohne Scheu herangehüpft, und interessierte sich für mein Kamera-Equipment. Diese Neugier habe ich mir gleich zu Nutze gemacht, um ein paar schöne Fotos zu machen. In der Annahme, dass ich einen besonders guten Draht zu diesem Toko hätte, stolzierte ich vor den anderen Besuchern mit vor Stolz geschwellter Brust umher und genoss ihre neidischen Blicke. In Wirklichkeit ist dieses Verhalten für einen Toko nicht ungewöhnlich. Ohne Scheu stehen diese Vögel gern im Mittelpunkt und beknabbern mit ihrem riesigen Schnabel alles, was sie zu fassen kriegen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/gross_6651.jpg"><img alt="Bratislava" src="http://blog.blechkopp.net/ext/wien/20100730_MG_6651.jpg" /></a></p>
<p>Wenn man in Wien Urlaub macht und mal was anderes sehen will, bietet es sich an, einen Abstecher ins Nachbarland Slowakai zu machen. Die Hauptstadt Bratislava liegt nur 60km von Wien entfernt und ist somit gut in einem Tagesausflug zu erkunden. In der dortigen Touristeninformation habe ich mich mit der Frage nach dem aktuellen Wechselkurs gleich unbeliebt gemacht. Selbstverständlich hat die Slowakai bereits seit 2009 den Euro und selbstverständlich müsste man das eigentlich wissen&#8230; Bratislava sieht aus der Ferne betrachtet richtig hässlich aus. Graue Einheitsbauten so weit das Auge reicht. Ist man dann erstmal in der Altstadt angekommen, wird man positiv überrascht sein. Da Bratislava im zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont blieb, kann man heute teilweise komplette mittelalterliche Straßenzüge in bestem Zustand bestaunen. Neben der Bildungslücke, dass die Slowakai mittlerweile auch in Euronen rechnet, war uns auch nicht bekannt, dass auf den Autobahnen Vignettenpflicht besteht. Kurz vor der österreichischen Grenze kam es dann auch wie es kommen musste &#8211; ein Slowakischer Polizist winkte uns an den Fahrbahnrand und klärte uns auf. Meine verzweifelten Erklärungsversuche, dass wir uns verfahren hätten, beantwortete er mit einem breiten Grinsen. In gebrochem Deutsch schlug er vor: Maximum: 100 Euro&#8230;Minimum: 40 Euro&#8230;was wollen sie zahlen? Wir entschieden uns ohne weitere Diskussionen für den geringeren Betrag.</p>
<p>Auch das Wiener Nachtleben soll einen Besuch wert sein. Jedoch &#8211; uns fehlten neben der Zeit auch die passenden <a href="http://de.dressfirst.com/Cocktailkleider-c16/ ">Partykleider</a>. Vielleicht ein andermal.</p>
<p>Alles in allem &#8211; trotz des sehr wechselhaften Wetters &#8211; ein gelungener Urlaub.</p>
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		<title>Québec City</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt einen eindeutigen Indikator, an dem man hundertprozentig erkennen kann, im französisch-sprachigen Teil Kanadas zu sein. Dieses eindeutige Indiz ist das Essen. Wahrend man im größten Teil Kanadas das Essen eher als Notwendigkeit und weniger als Genuss versteht, merkt man in der Provinz Québec irgendwie sofort, dass hier französische Wurzeln vorherrschend sind. Obwohl ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--></p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_panorama_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_panorama.jpg" alt="" width="435" height="81" /></a></p>
<p>Es gibt einen eindeutigen Indikator, an dem man hundertprozentig erkennen kann, im französisch-sprachigen Teil Kanadas zu sein. Dieses eindeutige Indiz ist das Essen. Wahrend man im größten Teil Kanadas das Essen eher als Notwendigkeit und weniger als Genuss versteht, merkt man in der Provinz Québec irgendwie sofort, dass hier französische Wurzeln vorherrschend sind. Obwohl ich <a href="http://blog.blechkopp.net/reisen-urlaub/kanada-montreal-1644/">wie bereits erwähnt</a> ein eher gespaltenes Verhältnis zu unseren französischen Freunden habe, kann man beim Essen meist nicht meckern. Besonders dem mir so wichtigen Frühstück spendet man in diesem Teil Kanadas sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Obwohl wir trotz unserer reichlichen Spenden anlässlich unserer Hochzeit nicht gerade in Geld schwimmen, haben wir uns in Québec dazu entschlossen, uns kulinarisch mal ordentlich verwöhnen zu lassen. Gelandet sind wir dann in einer Art Bistro außerhalb der Stadtmauern mit dem Namen &#8220;Le Hobbit&#8221;. Zu finden ist das Restauant auf der 700 rue Saint-Jean. Ich spare mir jetzt mal die eigentlich fällige Restaurantbewertung und vergebe spontan das Prädikat empfehlenswert. Leckere Gerichte, gutes Preis-/Leistungsverhältnis nette und entspannte Bedienung.</p>
<p>Das Bild oben zeigt übrigens nicht Québec City, sondern den Blick von der Zitadelle aus über den &#8220;Sankt Lorenz Strom&#8221; auf die Nachbarstadt Lévis &#8211; wo wir schon bei einer der beeindruckensten Sehenswürdigkeiten der Stadt wären. Die Zitadelle ist nämlich die größte Festung Nordamerikas. Obwohl sie heute das Hauptquartier eines der berühmtesten Regimente des Landes ist, ist sie für Touristen weitestgehend frei zugänglich. Regelmäßig finden dort sehr interessante Führungen statt. Da die Québecer wie bereits erwähnt oft etwas eigen sind, haben sie natürlich auch ihre eigene Wachablösung. Verglichen mit der ebenfalls von uns besuchten <a href="http://blog.blechkopp.net/reisen-urlaub/ottawa-kanada-1626/">Wachablösung in Ottawa</a> sieht das in Québec dann doch etwas anders aus:</p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_wachwechsel_ziege_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_wachwechsel_ziege.jpg" alt="Quebec Zitadelle Wachwechsel Ziege" width="435" height="290" /></a></p>
<p>Ein Ziegenbock ist hier seit Jahren der Hauptdarsteller der Zeremonie &#8211; ein Geschenk der britischen Königin und seitdem das Maskottchen des hier beheimateten 22. Regiments. Nunja &#8211; wenns der Sicherheit des Landes dient&#8230;</p>
<p>Von der Zitadelle aus hat man einen fantastischen Blick auf das angeblich meistfotografierte Hotel der Welt. Ich hatte davon im Vorfeld noch nie etwas gehört und vermutete einen schlechten Werbegag, um die schlechte Auslastung eines Mittelklassehotels wieder wettzumachen. Letztendlich wurde ich dann doch eines Besseren belehrt, denn das Gebäude ist wirklich beeindruckend und sieht vor allem aus scheinbar jeder Perspektive interessant aus. Man hat das Hotel mit dem feinen Namen &#8220;Château Frontenac&#8221; im Grunde von jedem Punkt in Québec aus vor Augen und greift (gerade als Tourist) unweigerlich immer wieder zur Kamera.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac01_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac01.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac02_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac02.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac03_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac03.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac04_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac04.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac05_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac05.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
<td><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac06_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_chateau_frontenac06.jpg" alt="" width="130" height="87" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Insgesamt ist sowohl die um das besagte Hotel herum gelegene &#8220;Alte Oberstadt&#8221; als auch die Richtung Sankt Lorenz Strom zu findende &#8220;Alte Unterstadt&#8221; äußerst sehenswert. Neben den üblichen Souvenirläden finden sich auch zahlreiche kleinere Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie Künstlerläden, die gleich vor Ort ihre Kunstwerke zum Verkauf anbieten.</p>
<p>Das wars &#8211; Québec City war die letzte Station unserer Reise. Mit dem Flugzeug gings von Québec nach Montréal und von da über Frankfurt wieder nach Dresden. Nachdem wir bei unserem Atlantikflug im größten Flieger von Air Canada Platz nehmen durften, waren wir beim Flug nach Montréal zu Gast in der <a href="http://www.aircanada.com/en/about/fleet/dash8-300.html">kleinsten Maschine der Flotte</a>. Etwas mulmig war uns angesichts der winzigen Propellermaschine schon zumute &#8211; völlig unbegründet wie sich herausstellte. Insgesamt kann man den Urlaub als vollen Erfolg bezeichnen und Kanada als Reiseziel uneingeschränkt empfehlen. Fliegt man außerhalb der Hauptreisezeiten kann man vermutlich noch einige Kosten sparen. Jedoch muss man bedenken, dass das Wetter je nach Region in Kanada sehr rauh werden kann. Hier sollte man sich vorher genau informieren, um dann nicht halbnackt im Schnee zu stehen.</p>
<p>Wer sich da auf dem folgendem Foto hinter einer Skulptur versteckt und vor allem warum erzähle ich ein andermal&#8230;:-P</p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_skulptur_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/quebec_skulptur.jpg" alt="" width="435" height="290" /></a></p>
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		<title>Montréal</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 18:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blechkopp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche Kanada hatten wir nun hinter uns gebracht &#8211; Zeit für neue Herausforderungen: auf nach Québec! Jenen, denen es nicht bekannt sein sollte sei gesagt: Kanada ist ein zweisprachiges Land. Die Provinz, mit dem größten &#8220;frankophonen&#8221; Bevölkerungsanteil ist Québec. Die größte Stadt dieser Provinz ist Montréal &#8211; die nächste Station unserer Reise. Ich bin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--></p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_hafen_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_hafen.jpg" alt="Montreal Hafen" width="435" height="203" /></a></p>
<p>Eine Woche Kanada hatten wir nun hinter uns gebracht &#8211; Zeit für neue Herausforderungen: auf nach Québec! Jenen, denen es nicht bekannt sein sollte sei gesagt: Kanada ist ein zweisprachiges Land. Die Provinz, mit dem größten &#8220;frankophonen&#8221; Bevölkerungsanteil ist Québec. Die größte Stadt dieser Provinz ist Montréal &#8211; die nächste Station unserer Reise.</p>
<p>Ich bin ja eigentlich niemand, der gegen irgendwelche Bevölkerungsgruppen irgendein Vorurteil hätte. Bei Franzosen ist das anders. Ich mag keine franzöischen Filme. Gut &#8211; Louis de Funès und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willkommen_bei_den_Sch%E2%80%99tis">Sch&#8217;tis</a> bilden da zwei kleine Ausnahmen. Ich mag auch keine französischen Autos. OK &#8211; der 95-er Clio war noch ein feines Maschinchen. Überhaupt mag ich keine Franzosen. Vor allem kann ich ihre Sprache nicht ausstehen. Das kommt vielleicht daher, weil ich in meiner Sturm&amp;Drang-Zeit drei Jahre lang dazu genötigt wurde, diese Sprache zu lernen &#8211; mit eher bescheidenem Erfolg.</p>
<p>Nun war es an der Zeit, festzustellen, ob überhaupt irgendeine Vokabel oder gar eines der verhassten Präpositionen, Pronomen oder Adjektive irgendwo in den unübersichtlichen Windungen meines Hirns hängengeblieben war. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Bereits kurz nachdem wir die Grenze zur Provinz Québec überquert hatten, entschlossen wir uns spontan an der Besichtigung eines Gefängnisses im schönen Ort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trois-Rivi%C3%A8res">Trois-Rivières</a> teilzunehmen. Klar &#8211; kann man im Zuge seiner Flitterwochen schonmal machen. <img src='http://blog.blechkopp.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Für nur 8 Kanadische Dollar wurde auch eine Führung mit ehemaligen Insassen angeboten. Die Führung fand selbstverständlich nur in französischer Sprache statt. Ob uns das was ausmachen würde, wurden wir in gebrochenem Englisch mit starkem französischem Akzent gefragt. HALLO??? &#8211; DREI JAHRE FRANZÖSISCH IN DER SCHULE! Da wird man doch irgendetwas mitbekommen?! Von dem was uns da von dem sehr engagierten ehemaligem Knasti innerhalb der 90-minütigen Führung in fließendem (im wahrsten Sinne des Wortes) französisch mitgeteilt wurde, verstanden wir  nicht viel mehr als nichts. Hinzu kam die ständige Angst meiner Frau, von dem recht authentisch-grimmig dreinblickenden Herrn in dessen Ausführungen mit einbezogen zu werden. Fazit: wer der französischen Sprache mächtig ist, der kann sich den Knast durchaus mal zeigen lassen. Der Rest sollte sich den Besuch sparen oder warten, bis auch hier eine Führung in englischer Sprache angeboten wird.</p>
<p>Weiter ging es nach Montréal. Auch vielen Nicht-Kanadiern wird diese Stadt vielleicht ein Begriff sein. Schuld daran sind die zahlreichen Festivals, die über das Jahr verteilt hier stattfinden. Im Grunde kann man davon ausgehen, dass immer irgendwo irgendeine größere Veranstaltung die Massen anzieht. Schon eine <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;hs=U8e&amp;q=Montreal+Festival&amp;btnG=Suche&amp;meta=">Suche bei Google</a> fördert eine Unmenge von Festivals zu Tage. So war es eigentlich selbstverständlich, dass auch unweit unseres Hotels zu einem kleinen Fest eingeladen wurde. Und weil ich die franzöische Sprache so mag, hat man offenbar mir zu Ehren das &#8220;<a href="http://www.francofolies.com">Les Franco Folies de Montréal</a>&#8221; veranstaltet. Dabei treten auf mehren Bühnen französischsprachige Musiker auf. Was mir gleich als erstes aufgefallen ist: Während es in Deutschland für die Veranstalter eines jeden noch so kleinen Festes höchste Priorität zu haben scheint, dass der durstige Veranstaltungsbesucher nicht mehr als hundert Schritte bis zum nächsten Bierwagen zurücklegen muss, scheint es bei den französischsprachigen Kanadiern erst gar keine dieser Institutionen zu geben. Hin und wieder traf man mal einen einzelnen Bierverkäufer, der maximal ein Duzend prall gefüllte Bierbecher in einem Bauchladen vor sich hertrug &#8211; das wars aber auch schon. Mir blieb regelrecht die trockene Luft im Halse stecken: ein riesiges Fest im Sommer mit viel Musik aber quasi ohne Bier? Das war selbst für mich zu viel.</p>
<p>Den älteren Lesern dieses Blogs wird Montréal vielleicht noch durch ein anderes Ereignis in Erinnerung sein. Richtig &#8211; 1976 fanden hier die olympischen Sommerspiele statt. Und wie das bei Olympia meist so ist, bleibt nach dem ganzen Tohuwabohu der Olympiade oft das eine oder andere Gebäude der Nachwelt erhalten. In strömendem Regen haben wir uns den &#8220;Parc Olympique&#8221; angeschaut und unter anderem dieses wunderbare Foto gemacht:</p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_olympia_tower_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_olympia_tower.jpg" alt="Parc Olympique de Montreal" width="400" height="600" /></a></p>
<p>Im ehemaligen Velodrome des Olympiaparks gibt es außerdem noch den &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Montreal_Biodome">Biodome</a>&#8220;. Vier verschiedene Ökosysteme (Pflanzen und Tiere) werden hier unter einem Dach präsentiert. Das ganze ist leicht überteuert und (vor allem bei schlechtem Wetter) etwas überfüllt.</p>
<p>Anschauenswert ist vor allem der Hafen und die angrenzende Altstadt. Den bei Nacht hell erleuchteten &#8220;Notre Dame&#8221; sollte man sich auch mal von innen anschauen. Selten habe ich eine so farbige Kirche gesehen.</p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_notre_dame_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_notre_dame.jpg" alt="Montreal Notre Dame" width="400" height="609" /></a></p>
<p>Ebenfalls ein Erlebnis ist die Fahrt mit dem &#8220;Amphibienbus&#8221;. Dabei wird man mit einem umgebauten ehemaligen Schulbus zunächst durch die Montrealer Altstadt gefahren. Danach gehts mit diesem Gefährt ins Hafenbecken.</p>
<p style="text-align:center"><a rel="lightbox" href="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_amphibienbus_gross.jpg"><img src="http://blog.blechkopp.net/ext/kanada/montreal_amphibienbus.jpg" alt="Motreal Stadtrundfahrt Amphibienbus" width="435" height="290" /></a></p>
<p>Dabei erzählte uns ein vor Enthusiasmus nur so strotzender Fremdenführer die eine oder andere Geschichte über die Stadt. Dieser war zumindest bei unserer kleinen Rundfahrt nicht nur der französischen, sondern auch der englischen Sprache mächtig. Außerdem machte er mir eine ganz besondere Freude, als er mir mit einem nahezu akzentfreien &#8220;Isch liebe disch&#8221; beweisen wollte, dass ihm auch die deutsche Sprache nicht fremd ist. Zutiefst gerührt lief ich rot an und machte heimlich ein Foto von meinem neuen Verehrer.</p>
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