Archiv für die Kategorie: “Linux”


Nach mehreren Jahren und einer bis zuletzt erfreulich stabilen Windows-Installation, habe ich mich nun dazu entschlossen, diese neu zu installieren. Grund hierfür war einerseits der viele Unrat der sich über die Jahre hinweg im Betriebssystem meines Rechners angesammelt hat. Andererseits habe ich schon lange mit dem Gedanken gespielt, parallel zu Windows einen Linux-Desktop zu nutzen. An dieser Stelle möchte ich kurz die Gründe für meine Entscheidung darlegen:

  • Microsoft wird uns irgendwann seinen Nachfolger Vista aufzwingen.
  • Linux bietet in vielerlei Hinsicht mehr Transparenz.
  • Nahezu zu jedem Windows Programm gibt es mindestens ein Linux-Pendant welches mindestens genauso gut ist.
  • Die Treiberprobleme für bestimmte Hardware (Drucker, Scanner…) sind geringer als noch vor einigen Jahren.
  • Je nach Distribution werden meist kostenlose und oft schnelle Updates angeboten.
  • Wine bietet oft die Möglichkeit, unter Linux nicht auf Windows-Programme verzichten zu müssen.
  • Da ich einen kleinen 24/7 Debian-Server laufen habe, kann ich dort alle Nutzerdaten (Mails, Bookmarks,Dateien etc) zentral ablegen und muss nicht immer zwischen den Betriebssystemen hin&her wechseln.

Entschieden habe ich mich für die Desktop Variante der auf Debian basierenden Distribution Ubuntu. Seit Juni existiert die Version Ubuntu 6.06 (Dapper). Anfang August gab es ein Update dieser Version auf 6.06.1, welche zahlreiche Aktualisierungen enthält. Überhaupt wird nach meiner Auffassung an dieser Distribution sehr rege gearbeitet. Auch die Community ist sehr groß und beteiligt sich in Foren und Wikis nicht unwesentlich an der Verbreitung dieser Distribution.

Die Installation von Ubuntu verlief erstaunlich problemlos. Man kann sich sowohl für die automatische, als auch für die manuelle Partitionierung entscheiden. Obwohl keine größeren Linux-Kenntnisse von Nöten sind, empfiehlt sich der Blick in eine Installationsanleitung. Wenn man parallel Windows weiter betreiben möchte, ist es wichtig die Installationsreihenfolge einzuhalten - ERST Windows, dann Ubuntu. Ubuntu verwendet GRUB als Boot-Manager. Dieser erkennt auch andere Betriebssysteme und ermöglicht in einem Menü das Starten des jeweiligen Systemes. Windows beansprucht bei der Installation den gesamten MBR für sich und überschreibt alles rigeros.

Weitere hilfreiche Ubuntu-Links:

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Vor einem Jahr erregte Google mit Google Earth Aufsehen. Mit Google Earth brachte Google sein Google Maps auf den Desktop und vereinte lokale Suche und Routenplaner in einer dreidimensionalen Applikation. Nun ist ein Jahr vergangen und Google bietet ein erstes größeres Update zur Version Beta 4 zum Download an.

Neben einigen “Schönheitsoperationen” hat Google ein paar vielversprechende Neuerungen parat. Neben dem bisher bereits unterstützten Betriebssystemen Windows2000/XP und Mac OS X (ab 10.3.9) gibt es nun auch eine Version für Linux. Weiterhin ist die Anzahl der hochauflösenden Bilder mit der neuen Version vervierfacht worden. Dabei soll Deutschland als eines der ersten Länder komplett hochauflösend verfügbar sein.

Größte Neuerung ist sicherlich die verstärkte Einbindung der Nutzer. Ähnlich der freien Enzyklopädie Wikipedia soll der Nutzer bestimmte spezifische Informationen (z.B. Menükarte eines Restaurants, Öffnungszeiten, etc.) selbst hinzufügen können. Außerdem soll es möglich sein, 3D-Texturen für Gebäude selbst zu gestalten.

Ebenfalls geändert hat Google die Bezahlmodelle für die verschiedenen Versionen. Weiterhin kostenlos verfügbar ist die Basisvariante für den persönlichen Gebrauch. Die Plus-Version kostet hingegen 20 US-Dollar jährlich und bietet zusätzlich eine Anbindung an GPS-fähige Geräte.

Gefunden auf www.golem.de.

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CPU
Alle nötigen Daten über die CPU kann man unter Linux mit einem Befehl auslesen:

cat /proc/cpuinfo

RAM & Speicherverwaltung
Erste Rückschlüsse auf die RAM-Performence lassen sich mit dem Programm hdparm ziehen. Mit diesem kann man die Geschwindigkeit des Buffer-Cache messen:

hdparm -T /dev/hda

Weitere Informationen über die Speicherbelegung und das Swap-Verhalten liefert

cat /proc/meminfo

Hier wird erkennbar, ob der gesamte RAM auch wirklich verfügbar ist. Genug Speicher ist dann vorhanden, wenn gar kein oder wenig Swap-Speicher belegt ist. Dass der “Freie Speicher” mit nahezu null angezeigt wird, ist unter Linux normal.

top

bei der Identifizierung des Übeltäters. Hier werden alle aktuell laufenden Prozesse angezeigt, “Shift-M” sortiert die Liste nach der Speicherbelegung.
Fängt das System an, in die Swap-Datei auszulagern, wird es automatisch merklich langsamer. Hier verschafft ein

cat /proc/stat

Klarheit. Solange die mit Swap und io betitelten Spalten 0 bleiben, herrscht zumindest kein Speichermangel

Festplatte & Dateisystem
Die Transferrate einer Festplatte läßt sich mit dem Tool hdparm ermitteln:

hdparm -t /dev/hda

Dabei wird die reine Lesegeschwindigkeit der Platte ermittelt. Lesen & Schreiben im Dateisystem ist etwas völlig anderes und mit diesem Wert nicht zu vergleichen. Dies kann man mit Tools wie bonnie oder bonnie++ testen. Die Größe der für die Tests zu verwendenden Dateien sollte ungefähr die doppelte Ram-Größe betragen. Dies kann man bei diesen beiden Tools beim Aufruf mit angeben. Beispiel für ein System mit 128MB Ram:

bonnie++ -s 256M -u root

Netzwerk
Ein Tool auf Basis einer Client-Server Konstellation zum Testen der Netzwerkgeschwindigkeit unter Linux heußt netperf. Dazu startet man netserver auf einem Rechner und kann vom anderen aus die Netzwerkperformance testen:

netperf -H 192.168.0.1

Mainboard & Netzteil & CPU-Temperatur

Schwer zu lokalisierende Fehler sind Fehlverhalten, die von falschen Spannungen oder einer leichten Überhitzung der CPU ausgehen. Hier kann mbmon helfen. Dieses ermöglicht das Auslesen der Spannungen am Mainbord und der Temperaturen in der CPU.

mbmon -I -c1

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Durch eine Unachtsamkeit habe ich eine externe USB Festplatte unter Windows als “Dynamischen Datenträger” formatiert. Dabei handelt es sich um ein alternatives Windows Partitionierungsschema. Der Nachteil ist, dass man unter Windows XP nicht direkt auf die Festplatte zugreifen kann, sondern diese erst umständlich unter Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung in der Datenträgerverwaltung aktivieren muss. Windows kann dieses Partitionsformat leider nicht ändern, ohne dass die Daten verlorengehen. Es gibt allerdings eine Möglichkeit der Konvertierung in einen Basisdatenträger ohne Datenverlust.

Das Open-Source Werkzeug testdisk bietet diese Funktionalität und ist auf der Knoppix-CD enthalten. Einfach Knoppix von CD booten, und im Konsolenfenster “testdisk” eingeben.

  • zu konvertierende Festplatte auswählen (Pfeiltasten)
  • “Analyze” aufrufen, es erscheint die aktuelle Partitionstabelle
  • Dynamische Datenträger haben den Typ “W2K Dynamic/SFS”
  • Weiter mit “Quit” zur Erkennung der Dateisysteme
  • sind alle Einträge plausibel, diese mit der Eingabetaste übernehmen und mit “Write” auf die Platte zurückschreiben
  • Knoppix herunterfahren, Windows booten, fertig

Falls man genügend Platz hat, schadet es nicht, die wichtigsten Daten vorher zu sichern.

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Eine der brennendsten Fragen die einen als “Debian-Neuling” beschäftigen kann, ist die Frage nach dem Speicherort der Logdatei die den Bootvorgang protokolliert…

Standardmäßig ist das Loggen des Bootvorgangs unter Debian deaktiviert.
Aktivieren kann man es in der Datei

etc/default/bootlogd

…mit dem Eintrag…

BOOTLOGD_ENABLE=Yes

Debian GNU/LINUX, m. 2 CD-ROMs

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