Archive for the “Kino, Kunst & Kultur” Category


Als ausgewiesener Mr. Bean Fan fühle ich mich dazu verpflichtet, an dieser Stelle auf den ersten Trailer zum zweiten Mr. Bean Film hinzuweisen. 10 Jahre nach dem ersten Bean Kinofilm folgt nun der Streifen “Mr. Bean macht Ferien“. Kinostart in Deutschland ist der 29.03.2007.

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Mein letzter Musiktyp (Manda Diao - Ode to Ochrasy) ist mittlerweile schon ein wenig angestaubt - Zeit für neue akkustische Inspirationen. Da kommt mir das neue Album von My Chemical Romance gerade recht. “The Black Parade” heißt die neue Scheibe und knüpft dabei an bekannte Klänge an. Die Musik zu beschreiben fällt selbst den Bandmitgliedern schwer:

Ich würde es Darkrock nennen. Hm, das ist schwer. Wir nennen es gerne Violent Pop, aber ich bin mir sicher, sie werden es Gothrock nennen. Oder Deathrock. Oder Deathpunk, oder Gothpunk. (Gerard)

War die Band im letzten Jahr noch als Opener auf der American Idiot Tour von Green Day zu sehen, durften sie vor kurzem bereits ihre eigene Welttournee erfolgreich beenden. Das Thema des neuen Albums ist Krebs - sicherlich etwas ungewohnt, aber reinhören lohnt auf jeden Fall.

PS: Heute gab es auf Radio Fritz einen Soundgarden von MC Lücke mit My Chemical Romance - leider habe ich das zu spät erfahren. :-(

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Heute am 14.07.2006 gibt es anläßlich des Beginns der “Festwoche 800 Jahre Dresden” im “Feldschlößchen Sommergarten” hinter dem Kulturpalast mindestens zwei kleine Highlights.

Wer Olaf Schubert nicht kennt (das wäre eine Schande, aber so etwas soll es geben), der kann sich beim (fast) allwissenden Wikipedia informieren. Die Festwoche endet am 23.07.2006.

PS: Gibt es eigentlich online ein umfassendes Programm zu allen Aktivitäten während der Festwoche, oder muss man auf die Printausgabe zurückgreifen, die es laut meinen Informationen für einen Euro in einigen “Presse-Shops” und Touristeninformationen der Stadt geben soll?

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…um es mit den Worten vom Herrn Williams zu sagen: einfach nur “fucking scheisse geil”!

Nachdem ich quasi in der letzten Minute doch noch Karten für läppische 15 Euro (je Karte) bei eBay ersteigern konnte, kann ich nun vermelden, dass ich noch nie einem Konzert mit diesem grandiosen “Preis-Leistungs-Verhältnis” beiwohnen durfte! Allein das Gefühl einer von über 80.000 zu sein ist einfach nur gigantisch. Leider habe ich immernoch keine handliche “Pocket Digital Kamera”, denn diese waren erlaubt und hätten die Stimmung festhalten können, wenn auch nur ansatzweise (Fotos und Artikel bei JUMP). Schon vor dem Konzert kam selbst der “Gemeine Maskuline Weibchen Begleiter” auf seine Kosten, als erste Laola-Wellen auf der stadionähnliche ausgebauten, recht staubigen Festwiese zelibriert wurden.

Auch der nach Konzertende schleppende Abtransport der Besucher konnte dieses Erlebnis nicht wirklich trüben. An dieser Stelle muss Dresden aber noch viel lernen. Es ist einfach naiv zu glauben, dass man 80.000 Menschen komplikationslos und vor allem schnell durch einen einzigen Ausgang schleusen kann. Zu Fuß haben wir die Strecke “Ostragehege - Hechtviertel” in zwei Stunden zurücklegen können, über eine Stunde haben wir für die ersten hundert Meter gebraucht. Viele Besucher ließen sich dadurch aber keineswegs die Stimmung verderben und stimmten abermals Laola Wellen und Fangesänge an. So vertrieb man sich die Zeit mit Sprechchören wie “Wir wolln nach Hause gehen…oder…die Mauer muss weg…”. :-)

Die “Dresdner Neueste Nachrichten” interviewte vor dem Konzert Polizeisprecher Marko Laske. Dieser urteilte “Das war kein Chaos, das war ein erhöhtes Verkehrsaufkommen”. Ich würde mich interessieren, wie er die Situation nach dem Konzert beurteilt.
Laut MDR-Pressemitteilung haben 360 Besucher das Konzert vorzeitig abbrechen und vor der auch am späten abend noch allgegenwärtigen Hitze kapitulieren müssen. Zudem wurde die Heimreise durch Staus auf der A4 für viele zu einem längern Vergnügen.

Heute gibt es das zweite Konzert von Robbie Williams in Dresden. Dieses ist laut meinen Informationen noch nicht ausverkauft. Wer noch keine Karten hat, aber sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen möchte, hat auf dem Schwarzmarkt noch gute Chancen auf einen unvergeßlichen Abend zu einem kleinen Preis. Ein kleiner Tipp: denkt an Flüssigkeiten, Tetra Packs (ein Liter pro Person) sind erlaubt.

PS: Grüße auch an “die beiden Racker”, die in der allerletzten Minute doch noch Karten zum kleinen Preis auf dem Schwarzmarkt bekommen haben…sorry für das hin&her!
PPS: Versucht NIE kurz vor Beginn des Konzertes “nochmal schnell ein paar Bratwürste” holen gehen zu wollen, auch wenn der Großteil der Konzertbesucher noch auf dem Boden sitzt und die Menge noch vermeintlich gut zu überblicken ist. Ihr glaubt nicht, wie schnell sich so eine Masse erheben kann und ihr eure Freunde aus den Augen verliert. Es ist nicht schön, mit mehreren Bratwürsten in der einen, und dem Handy in der anderen Hand durch die Massen zu stürzen und den Anschluß wieder zu finden…meine Wenigkeit hat dazu eine gute Stunde gebraucht…!
PPPS: Wer Fotos vom Konzert hat: HER MIT DEN LINKS!

Die Blog-Gemeinde zum Robbie Williams Konzert:
http://unforgettable-fire.blog.de
http://serpentinasnape.livejournal.com
http://dresden-blog.de
http://umgebungsgedanken.momocat.de
http://www.musik-news-blog.de
http://pseudoschwestern.blog.de
http://www.woschod.de
http://bechy.blogspot.com
http://stoffpferds-welt.blog.de
http://katzi.net

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Regie: Erwin Wagenhofer
Produktion: Helmut Grasser
Genre: Dokumentarfilm
Erscheinungsjahr: 2005
URL: www.we-feed-the-world.at
Thema: Kritischer Blick auf die Industrialisierung und Globalisierung der Nahrungsmittelindustrie
Datum: gesehen im Juni 2006, Schauburg Dresden

Mein Eindruck:

Seit Michael Moore bin ich etwas skeptisch über Dokumentarfilme, die derart brisante Themen behandeln. Man erwartet einen populistischen Streifen, der die Farben Schwarz und Weiß ohne irgendwelche Abstufungen auf dem Zelluloid erscheinen läßt. “We Feed the World” ist anders. Es erzählen fast ausschließlich Betroffene, die zum Teil über mehrere Jahre die Entwicklungen rund um die Industrialisierung und Globalisierung am eigenen Leib erfahren durften.
Jean Ziegler, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen und scharfer Globalisierungskritiker, kommt in einigen Interviews zu Wort und baut mit Zahlen und Fakten das Fundament dieses Dokumentarfilmes. Obwohl man hin und wieder den Eindruck hat, dass Jean Ziegler in diesem Film zum “Michael Moore” mutieren würde, bleibt es glücklicherweise lediglich bei dem Eindruck.

Mein Urteil: Sehenswert!

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