Archiv für die Kategorie: “Hardware”


Vor einigen Tagen stand ich bei meinem Hardware-Upgrade vor der Frage, ob ich mir eine günstigere gebrauchte Grafikkarte der letzten Generation kaufe, oder schon auf aktuelle Chips setze. Zwar unterstützt eine Geforce 7 weder DirectX10, noch den aktuellen Vertex- bzw. Pixelshader in der Version 4.0, jedoch sind momentan kaum Anwendungen und schon gar keine Spiele in Sicht, die diese Features unterstützen. Dafür sind einige Geforce 7 Modelle zum Teil deutlich performanter als einige aktuelle Modelle der Geforce 8 Mittelklasse…und das nicht selten zu einem viel günstigeren Preis.

THG Hardware hat sich dieser Frage mal angenommen und einen umfassenden Test gestartet. Heraus kommt tatsächlich dass man, je nach den eigenen Anforderungen, mit einer Geforce 7 oft besser kommt. Eine gute Alternative zur Geforce 7600GT stellt dafür die Geforce 8600GT dar. Diese bietet für 20 Euro mehr immerhin 5% mehr Leistung und unterstützt obendrein noch DirectX 10.

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Während die Hersteller von Prozessoren schon seit einiger Zeit erkannt haben, dass man auch und gerade mit energieeffizienten Produkten den Kunden für sich gewinnen kann, hinken die Hersteller von Grafikchips/-karten noch mindestens einen Schritt hinterher. In diesem Bereich heißt es auch weiterhin: viel Leistung=hoher Stromverbrauch.

Welche Grafikkarten nun eher effizient arbeiten, und welche Modelle die Stromrechnung eher in die Höhe treiben, erfährt man bei THG Hardware. Dort hat man 48 Karten im Single-Betrieb und 30 Karten im Dual-Betrieb (SLI bzw. Crossfire) auf deren Stromverbrauch hin untersucht. Die Unterschiede in der Leistungsaufnahme sind bisweilen sehr gravierend. Interessant ist auch, dass selbst im 2D-Betrieb kaum eine Grafikkarte unter 80 Watt kommt. Hier sehe ich das größte Entwicklungs- und Einsparungspotential. Wenn man es schafft, den Stromverbrauch bei geringer Leistung bzw. im Idle-Betrieb mindestens zu halbieren, würde man schon einen gewaltigen Schritt vorankommen. Die Minimierung der Leistungsaufnahme unter Last bzw. im “3D-Betrieb” ist meiner Meinung nach eher zweitranging.

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Gestern hatte ich bereits berichtet, dass ich kurzzeitig überlegt hatte, meinem selbst anberaumten Bloggertreffen fern zu bleiben. Plötzlich und unerwartet war nämlich das letzte fehlende Bauteil für mein lange geplantes Rechner-Upgrade eingetroffen. Jeder, der selbst schon einmal an irgendetwas rumgeschraubt hat, kennt dieses Gefühl der Ungeduld. Es war alles andere als einfach, in dieser Situation stark zu bleiben….

Fast vier Jahre lang hat mir mein Athlon XP 2500+ (Barton) auf einem Abit NF7-S und mit 1 GB Ram bestückt gute Dienste geleistet. Lediglich ein kleines Grafikkarten-Upgrade (Geforce Ti4200 -> ATI X800) hatte ich mir zwischenzeitlich gegönnt. Damals konnte sich diese Konfiguration durchaus sehen lassen. 3D-Rendering und Filmschnitt waren die Aufgaben, die mein System zu dieser Zeit hervorragend meistern konnte. Auch die meisten Spiele konnte ich in ordentlicher Qualität zum Laufen bekommen. Spätestens seitdem ich mich auch mit der Bearbeitung von RAW-Bilddaten beschäftige, bin ich jedoch mit meiner Konfiguration nicht mehr zufrieden. Schier endlos lange Wartezeiten beim bloßen Rechnen einiger hundert Bilder waren mir dann doch zu viel. Gleichzeitig sprach - und ich schwöre nichts damit zu tun zu haben - gleich noch ein weiteres Argument für eine kostenintensivere Investition. Der Rechner meines Vaters hat just vor einigen Tagen die Hufe hochgerissen. Irgendein Trottel Fachmann hatte mangels passender Löcher für die Schrauben, den CPU-Lüfter mit Heißkleber befestigt. Mit der Zeit hat sich dieser gelockert und ist dann vor kurzem ganz abgefallen. Somit musste die CPU (immerhin ein 900-er Thunderbird) einen qualvollen Hitzetod sterben.
Lange Rede - kurzer Sinn: ich bau mir’nen neuen Rechner zusammen…und mein bisheriges Arbeitstier bekommt mein Vater.

Bei der Auswahl der Komponenten stand neben einer ausreichenden Leistung für die nächsten Jahre ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Vordergrund. Für folgende Konfiguration habe ich mich nun entschieden:

AMD Athlon 64 X2 4800+ (AM2 Brisbane)
ASUS M2NPV-VM nForce430 SLI
2048 MB (2×1024) Crucial Kit DDR2-667
be quiet! BQT E5-450W 450 Watt

Eigentlich wollte ich zunächst erst einmal auf eine Grafikkarte verzichten und den onBoard GeForce6150 Chip nutzen. Da Grafikkarten bekanntlich unter einem extremen Preisverfall leiden, wollte ich erst einmal abwarten, bis AMD/ATI mehr DirectX10 Karten auf den Markt wirft und die aktuellen Modelle beider großer Hersteller noch preisgünstiger werden. Außerdem wollte ich zunächst abwarten, wie sich die Geschichte um DirectX10, Windows Vista und die (noch) fehlenden DirectX10 Spiele weiterentwickelt. Dummerweise hab ich nun eine verdammt günstige gebrauchte PCI-E Grafikkarte erfolgreich bei eBay ersteigert. Somit kann ich nun auch eine zu meiner Konfiguration ganz gut passende Grafikkarte mein Eigen nennen:

eVGA Geforce 7900GS

Diese Karte ist mit einem Chip der Generation G71 und schnellem 256-Bit Speicher ausgestattet. Bei einem moderaten Stromverbrauch liefert sie mir ausreichend Leistung für aktuelle Spieletitel…und das zu einem unschlagbaren Preis von unter 100EUR.

Beim Arbeitsspeicher habe ich mich für ein preisgünstigeres Markenmodell entschieden. Aktuelle Tests zeigen, dass man mit höheren Taktraten und besseren Latenzzeiten maximal in synthetischen Benchmarks Unterschiede erkennen kann. Dies ist also ein Punkt, an dem man gerade angesichts momentaner Niedrigpreise noch mehr sparen kann.

Insgesamt hat sich der Stromverbrauch meines Systems erfreulicherweise eher nach unten entwickelt. Eine Geforce 7900GS verbraucht in etwa so viel, wie meine Vorgängerkarte X800 von ATI. Der Prozessor mit Brisbane Kern hat trotz der 2500MHz pro Kern eine TDP von 65 Watt und kann außerdem mittels Cool’n'Quiet die Leistung an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Mein alter AMD Athlon XP mit Barton-Kern war nur mit 1800MHz getaktet und hatte die gleiche Verlustleistung wie mein neuer Prozessor. Auch das neue Netzteil scheint nicht nur sehr leise, sondern auch noch effektiver zu arbeiten.

Fazit: das System ist neu installiert und läuft erst einmal stabil. Der Performance-Zuwachs ist subjektiv bereits beim normalen Arbeiten spürbar. Nur das Bloggen geht so langsam schnell wie eh und jeh…

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Es gibt wieder einmal einen ordentlichen “Prozessoren-Roundup” von den Leuten von HardTecs4u. Diesesmal standen die unterschiedlichen Modelle von AMDs AM2 X2 Prozessoren im Mittelpunkt und mussten sich in verschiedenen Tests und Benchmarks beweisen. Wem die einzelnen sehr umfangreichen Tests zu viel sind, der kann sich auch gleich das Fazit zu Gemüte führen und sich somit einen guten Überblick verschaffen.

Meine persönlichen Erkenntnisse:

  • Socket 939 ist tot
  • bei 4200+ bis 4800+ gibts das beste Preis-/Leistungsverhältnis
  • ab 5000+ steigt die Leistungsaufnahme unverhältnismäßig stark an (6000+ fast 110 Watt unter Last)
  • nur bei synthetischen Benchmarks machen sich höhere Speichertaktraten bemerkbar…DDR2-667 reicht vollkommen
  • Viele Anwendungen interessieren sich nicht für geringe (und teure) Speicherlatenzen des RAM

Den gesamten Artikel gibt es hier.

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Ein großer Vorteil unter Linux ist es, seine Hard- und Software exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen zu können. Sehr gut konfigurieren lässt sich beispielsweise die Festplatte mit einem kleinen Tool Namens hdparm. Hier kann man an verschiedenen Knöpfen drehen um entweder ein besonders schnelle, oder aber eine besonders leise Festplatte zu erreichen.

  • hdparm -v /dev/hdx (Einstellungen & Parameter der Festplatte auslesen)
  • hdparm -Tt /dev/hdx (Messen der Geschwindigkeit)
  • hdparm -d1 /dev/hdx (DMA-Modus der Festplatte aktivieren)
  • hdparm -c1 /dev/hdx (32-Bit Modus aktivieren)
  • hdparm -B <value> /dev/hdx (Power Management value 1 bis 255…1=maximal, 254=minimal, 255=aus)
  • hdparm -M <value> /dev/hdx (Akustik Management value 128=leise & langsam, 254=laut & schnell)
  • hdparm -S240 /dev/hdx (Sleep Modus, Festplatte wird nach 20 Minuten in den Sleep-Modus versetzt)

Ein recht guter Artikel zum Optimieren der Geschwindigkeit einer Festplatte ist “Speeding up Linux Using hdparm” von Rob Flickenger

PS: Das “x” bei “hdx” ist natürlich durch den jeweiligen Wert des eigenen Systems zu ersetzen.

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