Archive for the “Fotografie & digital Art” Category



Dass ich ein Liebhaber von “Hochgeschwindigkeitsfotografie” (oder auch Chronofotografie) bin, habe ich schon mindestens einmal erwähnt. Nun habe ich auf digital-photography-school.com wieder einige phantastische Arbeiten entdeckt.

Prädikat: sehenswert!

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Ja - das war noch echte Technik! Ohne viel Schnickschnack. Einfach nur gebaut um zu funktionieren. Ich habe mir heute einen sogenannten “Kleinbild-Diabetrachter” für nichtmal 10 Euro ersteigert. Gebaut wurde das Teil in den 70-er Jahren von der Dresdner Firma “VEB Pentacon”. Eine recht simple Konstruktion aus einem soliden Plastegehäuse, einem 15-Watt Leuchtelement, einer großen Linse und einer kinderleicht zu bedienenden Mechanik für den Transport der einzelnen Dias.

Jedes in der “ehemaligen DDR” aufgewachsene Kind wird dieses Teil kennen - zumindest wenn der Vater wie der Meinige zu jeder Gelegenheit Dias von der Familie gemacht hat. Damals hats genervt - heute bin ich diesem Hobby selbst verfallen.

Das gute Stück wurde originalverpackt und sogar mit Bedienungsanleitung angeboten. Der prägnante Duft alter DDR-Gerätschaften entströmte nach dem Öffnen der Verpackung sogleich aus dem Karton - herrlich! Zu meiner Überraschung lagen sogar noch einige alte Dias eines unbekannten Fotografen dabei - sehr fein!

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Wie vor jedem Launch einer neuen Canon-DSLR üblich, gab es auch vor der heutigen offiziellen Ankündigung der Canon EOS 50D scheinbar ein Informationsleck, so dass alle Daten über die neue Kamera bereits Tage vorher für kurze Zeit auf einer chinesischen Seite erschienen. Heute nun wurde der Nachfolger der Canon EOS 40D offiziell bestätigt. Insgesamt kann man das neue Modell aus dem Semi-Profi-Bereich eher als Evolution und weniger als Revolution bezeichnen. Canon hat sich größtenteils auf einige Detailverbesserungen beschränkt. Nach der Sichtung der technischen Spezifikationen würde ich dennoch sagen, dass Canon ganz gute Arbeit geleistet und die 40D in einigen wichtigen Punkten stark verbessert hat. Allerdings fehlen momentan noch unabhängige Tests und Reviews, so dass man sich bei der Beurteilung auf die nackten technischen Daten beschränken muss. Hier einige in meinen Augen wichtige Neuerungen:

  • höhere Auflösung des 3” TT-LCDs (920.000 Pixel) (besseres LiveView und bessere Beurteilung der Bilder)
  • AF-Feinkorrektur zur Korrektur von Back- oder Frontfokus
  • Neuer leistungsstärkerer DiGIC-4-Prozessor (erweiterter Dynamikumfang, detailreichere Tonwertwiedergabe…)
  • Neuer APS-C CMOS-Sensor mit 15,1 Megapixeln
  • verbessertes Sensorreinigungssystem (die 40D hatte gar keines)
  • ISO erweiterbar bis auf 12.800
  • weiterentwickelte Rauschunterdrückungsverfahren

Was genau sich im Vergleich zur Canon EOS 40D geändert hat, kann man recht gut der Gegenüberstellung von dpreview.com entnehmen.

Weitere Informationen gibt es auf folgenden Seiten:
www.digitalkamera.de
www.golem.de
www.heise.de

Wie so oft wird der Dollarpreis leider auch dem Europreis entsprechen. Der UVP liegt momentan bei 1299 EURO. Insgesamt lohnt sich der Umstieg von der 40D meiner Meinung nach nicht. Wer momentan allerdings damit liebäugelt, eine DSLR dieser Klasse zu kaufen, der sollte erste Tests der 50D abwarten und dann ernsthaft überlegen, zu diesem Modell zu greifen.

Ich selbst (Besitzer einer Canon EOS 400D) spiele durchaus auch mit dem Gedanken, in die nächsthöhere Klasse zu investieren. Jedoch fehlte mir momentan noch der integrierte optische Bildstabilisator. Diesen wird es jedoch auf absehbare Zeit bei Canon nicht geben, da die vielen teuren Objektive mit aufwendiger Bildstabilisierungstechnik ja auch verkauft werden wollen. Zwar meinen viele, dass ein in der Kamera integrierter Bildstabilisator qualitativ nicht mit einem Stabilisator im Objektiv vergleichbar ist - dennoch wäre ich diesem Feature nicht abgeneigt. Zwar wären die Vorteile dieser direkt in der Kamera verbauten Technik über die Mattscheibe nicht nutzbar - aber dem Bild (und dem Geldbeutel) würden sie schon zu Gute kommen.

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Der englischsprachige Fotografie-Blog “prophotolife” veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen interessante Video-Tutorials über verschiedene Themen der Fotografie. Die Videos sind meist recht kurz aber gerade dadurch vor allem für Einsteiger hervorragend geeignet.

Eine Liste der momentan erhältlichen Video-Tutorials gibt es über diesen Direktlink.

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Immer öfter werde ich vor dem Kauf einer digitalen Knipse nach meiner Meinung gefragt. “Du kennst dich doch aus…jetzt sach ma was man jetzt so kaufen kann…”. Diese auf den ersten Blick scheinbar einfache Frage ist jedoch auf den zweiten Blick alles andere als leicht zu beantworten. Dabei ist nicht das in diesem Bereich momentan riesige und kaum überschaubare Angebot das Problem. Schwierigkeiten bereitet die Tatsache, dass kaum ein aktuelles Modell den durchaus verständlichen Ansprüchen eines durchschnittlichen Käufers gerecht wird. Zu sehr haben sich die Hersteller auf die ständige Erhöhung der Auflösungen und dem Einbau sinnloser Features (z.B. Smile Shutter) konzentriert und dabei vergessen, dass für den Kunden in erster Linie die Bildqualität auf einem stinknormalen 10×15-Ausdruck von Bedeutung ist.

Die Anforderungen der bei mir nach Auskunft fragenden an die zukünftige Knipse waren folgende:

  • Preis um die 200EUR (gern auch darunter)
  • kurze Auslöseverzögerung
  • Kompaktheit

Ich habe mir die Freiheit genommen, zu Beginn meiner Recherche noch weitere Eigenschaften festzulegen:

  • gute Bildqualität (Dynamikumfang, Belichtung)
  • eine für eine Kompaktkamera akzeptables Rauschverhalten
  • optischer Bildstabilisator
  • überzeugende Akkulaufzeit
  • brauchbarer Brennweitenbereich (sowohl im Weitwinkel als auch im leichten Tele)

Nachdem ich die “üblichen Verdächtigen” Internetseiten in Sachen “Digitalkamera-Tests” abgegrast hatte, musste ich feststellen, dass keines der von mir näher in Augenschein genommenen Modelle allen gestellten Anforderungen gerecht werden konnte. Das deprimierende dabei: fast immer war das schlechte Rauschverhalten und oft auch die mangelhafte Bildqualität das Durchfall-Kriterium (…kann man gern wörtlich nehmen). Dabei müsste sich die Tatsache, dass vor allem der Megapixelwahn für die stark abfallende Qualität von digitalen Kompaktkameras verantwortlich ist, mittlerweile rumgesprochen haben. Dabei ist es für mich unverständlich, warum kein einziger Hersteller den Weg Richtung moderater Pixeldichte und damit höherer Qualitiät und weniger Rauschen beschreitet. Neben der Qualitätseinbuße macht die Tatsache, dass keines der verwendeten Objektive der digitalen Kompaktkameras die erhoffte Auflösung auch nur ansatzweise umsetzen kann, das Paradoxon perfekt. Nicht sonderlich erstaunlich ist es da, dass viele ältere Modelle mit einer geringeren Pixelanzahl oft eine deutlich bessere Bildqualität als aktuelle Megapixel-Boliden liefern. Die Marketingstrategen der betreffenden (also ausnahmslos aller!) Hersteller gehören zurück auf die Schulbank…Physik / Teilbereich Optik sollte so manchem das eine oder andere Auge öffnen.

Doch zurück zum Thema.

Ich habe insgesamt 4 Modelle gefunden, die die gesetzten Anforderungen einigermaßen erfüllen:

Canon Digital IXUS 80 IS (165 EUR)
Canon PowerShot A650 IS (230 EUR)
Fujifilm Finepix F50fd (160 EUR)
Sony CyberShot DSC-W120 (140 EUR)

Nachdem ich neulich eine für blechBlog-Verhältnisse regelrechte Flut an Kommentaren zum Thema “Spielzeugläden in Dresden” losgetreten habe, möchte ich an dieser Stelle um Meinungen bitten:

Kann mir jemand ein weiteres in Frage kommendes Modell empfehlen?
Hat jemand eines der aufgelisteten Digitalkameras bereits in Aktion erlebt und kann mir seine Meinung kundtun?

Danke für eure Aufmerksamkeit.

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