Bratäpfel - Louisenstraße - Heute - Speisen

Dez 11 2006

Was tun – in der Vorweihnachtszeit?

Kategorie Dies & Das

Heute hat mich der Herr S. darauf hingewiesen, dass es schon seit mehreren Tagen keinen neuen Blog-Betrag in diesem Blog gab. Ich schreibe es ungern, aber Recht hat er. Nur – was bloggt man, wenn es gerade nichts interessantes zu bloggen gibt? Vielleicht präsentiere ich einfach aus gegebenen Anlaß (Vorweihnachtszeit und so) ein paar Tipps zur Verschönerung derselben:

  1. Freitag waren wir nun endlich mal beim „Musikalischen Weihnachtskalender“ in der Dresdner Neustadt. Eine uns unbekannte Künstlerin bot auf der Louisenstraße ihr musikalisches Können dar. Zwischendurch gab es ein lustiges Zwiegespräch mit ihrem vermeintlichen Freund über den Sinn- und Unsinn von Geschenken und dem Beschenkt werden. Außerdem war der Weihnachtsmann höchstpersönlich vor Ort und präsentierte ein Gedicht des „alten Dresdners“ Erich Kästner, welches zusammen mit den Passanten und mit einer weihnachtlichen Melodie unterlegt geträllert wurde.
    In dieser Zeit hatten es Autos, die die Louisenstraße passieren wollten, nicht gerade einfach – erstaunlicherweise blieben die Kraftfahrzeugführer ruhig und gelassen!
    Was ich eigentlich sagen will: Es gibt noch zahlreiche Türen zu öffnen – täglich 19 Uhr – irgendwo in Dresden. Nähere Informationen gibt es hier.
  2. Bratäpfel! Ich hatte das Glück, am Sonntag zum Bratapfelessen eingeladen zu werden. Noch nie in meinem recht überschaubaren Leben, habe ich Bratäpfel gegessen. Mir als jemand, der sich in Hinsicht auf die Wahl von Speisen und Getränken durchaus als etwas wählerisch bezeichnen kann, haben diese Bratäpfel sehr geschmeckt. Bratäpfel kann man sehr einfach zubereiten: Kerngehäuse rauspuhlen, Marzipan Rohmasse mit Nüssen (Mandeln, Haselnüsse, etc) vermengen und in das durch das Rauspuhlen entstandene Loch stopfen. Die Äpfel in den Ofen legen und bei schätzungsweise 180 Grad 20-30 Minuten backen. Vor dem Servieren wahlweise mit Vanillesauce übergießen – fertsch! Es gibt noch zahlreiche Verfeinerungsmöglichkeiten – Google hilft hier weiter.

9 Kommentare

9 Kommentare zu “Was tun – in der Vorweihnachtszeit?”

  1. Romanam 11. Dez 2006 um 15:33 Uhr

    Ich will nicht über Deinen Artikel herziehen, gäll! Aber wenn wir Blogger nichts zu schreiben wissen, dann sollten wir auch den Mut haben, nichts zu schreiben. Ein, zwei oder drei Tage. Und wenn wir den Mut nicht haben – oder die Angst, etwas zu verlieren -, dann ist etwas falsch gelaufen. Finde ich.

  2. blechkoppam 11. Dez 2006 um 15:45 Uhr

    …wenn „wir Blogger“ temporär nichts zu schreiben haben – kann man aber auch mal kurz überlegen, ob es nicht doch etwas zu schreiben gibt. Und wenn einem dann (wie in meinem Fall) eine Idee kommt, und wenn dann diese Idee auch noch Informationen enthält, die andere interessieren könnte, dann dann sollte man auch den Mut haben, diese Informationen der Öffentlichkeit zu präsentieren…finde ich!

    Wenn du keine Bratäpfel magst, kannst du das auch weniger indirekt sagen! 😛

  3. Die Kleeneam 11. Dez 2006 um 18:33 Uhr

    Ich fand den Beitrag sehr schön… und muss dazu sagen, dass der Bratapfel wirklich sehr sehr leckern waren. Kann ich auch nur weiter empfehlen.

    @KaiCrow: weiter so mit diesem „Blog“

  4. Stephanam 12. Dez 2006 um 11:01 Uhr

    Ein Blog ist ja keine Verpflichtung. Und wenn es nix zu bloggen gibt, liest man eben andere Blogs. So einfach.

    Und wenn der Feedreader nix neues anzeigt, hat man einfach zu wenige Feeds abonniert. 😉

  5. Stephanam 12. Dez 2006 um 11:04 Uhr

    Anmerkung: Hab gerade gesehen, dass es auf dem Saxoblog nur einen Eintrag in der Blogrolle gibt. Steht nur blechblog drin. Kein Wunder dass dem Herrn S. so langweilig ist.

    Und dabei geben wir Kommentatoren uns so viel Mühe, überall unsere URLs zu hinterlassen. Da kann man wunderbar weiter surfen. *pfeif*

  6. blechkoppam 12. Dez 2006 um 14:27 Uhr

    @Stephan: der Herr S. ist halt sehr sehr wählerisch. Außerdem hat er vielleicht doch keine Langeweile, sondern eher den Kopf voll mit anderen Dingen…er denkt momentan nur noch an „seine Medusa“! Immerhin ist heute der Tag, an dem er vor der gesamten Belegschaft sein Können unter Beweis stellen muss…ich bin schon sehr gespannt darauf, was mich da erwartet…

  7. Stephanam 13. Dez 2006 um 17:50 Uhr

    @Kai: Ach so…

  8. Heikoam 17. Dez 2006 um 00:05 Uhr

    Ganz zu schweigen davon kämpfe ich auch immer noch mit den Untiefen von diesem WordPress. Die ganzen Funktionen die nicht direkt zum Artikel schreiben gehören sind mir doch noch recht fremd und letztens musste ich zudem auch erstmal auf Bug-Jagd in dem Ding gehen weil irgendwas nicht so wollte wie es sollte.

    Und bei mir hat noch keiner kommentiert … vermutlich weil es auch nix kommentarwürdiges gab :-).

    @KaiCrow: du warst doch bestimmt begeistert, oder? *verstohlen mit einem Duplo wink*

  9. blechkoppam 19. Dez 2006 um 14:51 Uhr

    @Heiko: Begeistert ist gar kein Ausdruck! Her mit dem Duplo! 😉

    Kommentiert hat wahrscheinlich noch keiner, weil man sich bei dir bisher immer erst anmelden musste…das hat sich ja nun glücklicherweise geändert…

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